Berichte
Bericht vom Gemeindenachmittag der CHG Bonn und dem anschließenden kleinen Ausflug am 02.07.2006 zur Siegfähre
Trotz des schwülwarmen Wetters kamen ca.20 Hörgeschädigte der CHG Bonn und andere befreundete Hörgeschädigte zu dem Gemeindenachmittag
der CHG Bonn. Ab ca. 14:00 Uhr schauten wir eine DVD mit Untertitel über das Leben von Saulus / Paulus. Es war sehr interessant zu sehen, wie die Zeit zu der Saulus / Paulus gelebt hat, ausgesehen hat (die Häuser, die Kleidung der Menschen, die Kultur usw….). Bis ca. 15:30 sahen wir den 1. Teil des Films. Danach gab es Kaffee und Kuchen und wir sprachen über den Film und konnten Fragen stellen.
Im 1. Teil des Films wurde die Verfolgung der Christen durch Saulus gezeigt.
Im 1. Teil wurde auch die Bekehrung von Saulus gezeigt. Saulus wurde zu einem Paulus. Paulus wurde direkt nach seiner Bekehrung getauft. Im Film sah man aber nur, dass der Taufende Wasser mit den Händen schöpft und das Wasser auf den Kopf des Täuflings ausgießt. Die biblische Taufe war aber anders. Der Täufling wurde vollständig mit Wasser bedeckt das heißt: er beugte sich nach hinten und wurde vollständig mit Wasser bedeckt. Dieses Untertauchen bedeutet: der Täufling ist mit CHRISTUS gestorben. Kurze Zeit nach dem Untertauchen kommt der Täufling wieder aus dem Wasser heraus. Das hat folgende Bedeutung: der Täufling ist mit Jesus Christus wieder von den Toten auferstanden. Aus Römer 6, 3 und 4 kann man gut die Bedeutung erkennen.
Trotz dieser Unterschiede im Film war der Film über das Leben des Paulus sehr interessant. Wenn man in der Bibel liest und den Ablauf des Textes behält, dann weiß man aus der Bibel wie der Ablauf des Films ist und kann auch Unterschiede zu beiden Handlungsabläufen feststellen.
Es wurde auch gezeigt, dass Petrus den gelähmten Mann am Eingang des Tempels heilte. Der Mann am Eingang des Tempels war von Geburt an gelähmt. Dies wissen wir aus der Bibel ( lies Apostelgeschichte Kapitel 3).Der Gelähmte wollte Geld von Petrus haben. Aber Petrus konnte dem Mann kein Geld geben.
Petrus sagte: „Geld habe ich nicht. Aber was ich habe, will ich dir geben. Im Namen Jesu Christi von Nazareth: Stehe auf und geh“.
( lies Apg. Kapitel 3 Vers 6 ff).
Petrus reichte dem gelähmten Mann seine Hand und half ihm aufzustehen.
Der gelähmte Mann im Tempel hüpfte vor Freude und sprang herum.
Wie konnte der gelähmte Mann herumspringen??? Nur Jesus allein kann dies Wunder vollbringen / machen. Da können wir nur immer wieder über GOTTES Hilfe staunen. Wenn man nicht selber gelähmt war, kann man sich das kaum selber vorstellen, welche unsagbare Freude es ist, wenn man wieder gehen und sich gut bewegen kann. Es ist anders, wenn man selbst betroffen war.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man nach einer Körperlähmung nicht direkt herumspringen kann. Nach meiner 1. Kopfoperation war ich selber
halbseitig gelähmt. Es ist viel Zeit nötig und es sind viele krankengymnastische Behandlungen nötig, damit man sich wieder bewegen kann. Aber Petrus heilte den Mann sofort / direkt. Der Mann konnte nach seiner Heilung direkt herumhüpfen und er freute sich darüber sehr.
Das ist nur wieder ein Beweis, dass bei GOTT eben kein Ding unmöglich ist. Lese mal Lukas ,1,37.
Nach seiner Bekehrung und Taufe sprach Paulus zu anderen Gläubigen in einem Tempel und dort zeigte er als Beweis das Schreiben vom Hohenpriester. Dieses Schreiben erlaubte Saulus andere Christen in Damaskus festzunehmen.
In heutiger Zeit kann man dies mit den Befugnissen / mit den Rechten von Polizisten vergleichen. An einem Beispiel möchte ich dies erklären. Früher durften Polizisten aus einem Land (hier z. B. Deutschland) die Grenze zu Holland nicht überschreiten / übertreten und dort weiter nach Verbrecher jagen. Heute ist das möglich geworden. Heute gibt es ein Abkommen zwischen den einzelnen Regierungen, damit die Polizei in den Ländern, die zur Europäischen Gemeinschaft gehören, Verbrecher in den anderen Ländern verfolgen darf.
Nach der Fragestunde fuhren wir mit mehreren Autos zu einem Parkplatz in der Nähe der Siegfähre. Manfred Spielberger hatte in der Gaststätte „Zur Siegfähre“ Plätze für uns reservieren lassen und wir hatten dort noch eine schöne Gemeinschaft und unterhielten uns gut. Trotz des schwülwarmen Wetters waren viele Menschen unterwegs und unsere Gruppe der Hörgeschädigten mit unserer Gebärdensprache war etwas Besonderes für die anderen Menschen. Das sah ich oft, als ich zu den anderen Leuten schaute.
Später gingen wir wieder zur Siegfähre und nach der Verabschiedung, die bei uns Hörgeschädigten immer lange dauert, fuhren wir wieder alle nach Hause.
Wir danken unserem HERRN für das gute Wetter und den gesegneten Nachmittag und immer wieder für Gottes Schutz auf allen unseren Wegen und wir hoffen, dass wir bald wieder weitere biblische Filme sehen können.
Dank mit Psalm 103,2
„Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was ER dir Gutes getan hat“. Wir sollen GOTT immer wieder loben.
Jörg Graupner CHG Bonn