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Frauenfreizeit 2011 in Burbach / Holzhausen

Endlich war es soweit...  aus Nah und Fern trafen sich 17 Schwestern mit einem freudigen "Hallo“  im Wycliff-Zentrum in Burbach-Holzhausen bei strahlendem Sonnenschein.
   Die Freizeit begann mit dem Abendessen um 18 Uhr. Täglich stand für uns ein leckeres Büffet mit viel Salat bereit.
   Danach trafen wir uns im Seminarraum zum Kennenlernen. Und das ging so: Ute Weiel nahm ein Namensschild aus der Schachtel, die vor ihr stand. Dann stellten Ute Weiel und Bettina Spielberger uns die Schwester (Name auf dem Schild) in Pantomime vor. Wir mussten dann raten, wer das ist. Fast alle wurden erraten. Jede Schwester holte sich nach dem Erraten das Namensschildchen bei Ute ab und stellte sich persönlich kurz vor. Das hat allen viel Spaß bereitet. Ein herzliches Dankeschön an Ute und Bettina für diese Idee. Gegen 21 Uhr trafen die 3 Schwestern ein, die mit der Zugverbindung Schwierigkeiten hatten.

   Der Samstag begann mit dem freiwilligen gemeinsamen Beten und dem anschließenden täglichem reichhaltigen Frühstücksbüffet. Um 9:30 Uhr ging's richtig los... trotz einer kleinen technischen Panne mit dem hauseigenen Beamer. 

   Irmgard Tonon, genannt Irmi, war dieses Jahr unsere Referentin um uns von Gottes Wort zu erzählen. Das Thema war: "Das Vaterherz Gottes".
Im 1. Teil berichtete uns Irmi über unser eigenes Vaterbild. Jeder hat seinen Vater anders erlebt, z.B. Vater sehr streng oder Alkoholiker oder Eltern verloren durch einen Unfall oder sexuell missbraucht etc. Aus diesem Grund ist das Vaterbild oft schief oder falsch. Und so denken viele, Gott ist genauso. Das stimmt aber nicht...
Irmi ermutigt uns: "Gott weiß um dein Leben, deinen Anfang und dein Ende. ER möchte, dass du IHN tiefer kennenlernst. Wie ein Kind, das vertrauensvoll seinen Kopf in des Vaters Schoß legt..."
   Ein sehr interessantes Thema...

   Um 12 Uhr nahmen wir das leckere Mittagessen mit viel Salat ein. Am Nachmittag konnte bei Superwetter zwischen 3 Freizeitangeboten ausgewählt werden:
  1. Wandern mit Dorit Klewe
  2. Stadtbummel in Burbach mit Ute Weiel. Fahrt mit dem Zug.
  3. Kaffeetrinken und Fragen zum Vortrag im Wycliff-Zentrum mit Elly Schneider.
   Nach der Rückkehr berichteten alle, dass sie mit dem Ausflug zufrieden waren.

   Am Nachmittag traf auch die letzte Schwester ein. So waren wir insgesamt 21 fröhliche Frauen. Nach dem Abendessen, berichtete uns Ute Weiel über ihren Besuch im Kongo mit sehr beeindruckenden Fotos und erzählte uns ausführlich über ihre Missionsarbeit der CGAM. Ein interessanter, aber auch trauriger Bericht über die dortige Armut.
   Am gleichen Abend sollte auch Wipawee Kaiser über ihre Mission mit ihrem Mann Olaf in Thailand berichten. Doch Wipawee sagte ihre Teilnahme aus persönlichen Gründen ab.
  
   Dorit Klewe hat uns alle anschließend zu ihrem 60. Geburtstag und dem nun offiziellen Rentenbeginn zu einer kleinen Feier, mit Getränke und Knabbereien, eingeladen. Es war ein schönes Beisammensein und so wurde es spät bis wir im Bett waren.

   Sonntagmorgen trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Gebet und anschließend zum Frühstück.
   Danach erzählte uns Irmi im 2. Teil mehr über den himmlischen Vater...
ER hat uns durch SEINEN geliebten Sohn Jesus gezeigt, wie ER wirklich ist. (Joh. 14, 9)
   Als Beispiel lasen wir vom „verlorenen Sohn" (Lukas 15, 11-32) von der großen Liebe des Vaters zum Sohn. Im Joh. 4, 1-30 von der  Samariterin, dass Jesus sich nicht schämt mit ihr zu reden, trotz ihrer Vergangenheit. Die beiden Geschichte haben wir in 2 Gruppen erarbeitet.
Der himmlische Vater sagt:

  • ICH werde dich niemals vergessen (Jesaja 49, 15).
  • ICH werde euch tragen (Jesaja 46, 4).
  • ICH habe dich lieb (Jesaja 43, 1-4).
  • ER schenkt Vergebung, ohne dass wir jedes Mal bitten müssen. Vergebung wird jedem zuteil, wer seine Schuld bekennt (1. Johannes 1, 9 und Lukas 11, 4).

   Irmi ermuntert uns: Richte den Blick einfach nur auf Jesus, fasse im Glauben SEINE Hand und gehe mit IHM. Komm zum Vater!

   Nach dem Mittagessen, fuhren wir mit 4 Autos a 4 Personen zum Oberen Schloß nach Siegen.
   Dort konnte man ins Museum gehen oder draußen in den Grünanlagen die Sonne genießen oder ins Cafe gehen. Wir hatten Zeit bis 17 Uhr.
   Nach dem Abendessen waren die meisten Schwestern ziemlich müde. An diesem Abend hielt Elly Schneider einen Vortrag. Das Thema: "Kann ein Christ homosexuell leben?"
   Nach den ersten Sätzen war die Müdigkeit verflogen und alle wurden hellwach. Aufgeregt  beteiligten sie sich lebhaft aufgrund eigener Erlebnisse/Erfahrungen. Das war sehr mutig von Elly und alle waren ihr dankbar für dieses Thema.
     Elly hat erklärt: "Das Gott Homosexuelle nicht ablehnt, aber ihre Sünde (das was sie miteinander machen)".
   Nach Ellys Vortrag wurde noch lebhaft diskutiert...

   Montag war unser letzter gemeinsamer Vormittag. Er begann wieder mit dem gemeinsamen Gebet und dem anschließenden Frühstücksbüffet.

   Irmi erzählte nun den 3. Teil über die „Geistlichen Väter und Mütter“. Wir leben zurzeit in einer Vaterlosen Gesellschaft,  weil viele Mütter alleinerziehend sind. Die Kinder kennen ihre Väter kaum. Diese Kinder haben kein Vaterbild. Darum ist er sehr wichtig, diesen Kindern Gott als liebenden Vater näherzubringen. Darum werden in den Gemeinden geistliche Väter und Mütter gebraucht. Wer ist bereit?
   Irmis Bitte an uns: "Bitterkeit aus der Vergangenheit ist nicht gut. Die Bitterkeit in der Gegenwart blockiert die Heilung und Vergebung (Matthäus 6, 14/15)."

   Ein ganz herzliches Dankeschön an Irmi für ihre interessanten Worte Gottes.

    Nach dem Vortragsende sagte Bettina uns, dass 540,-- € gespendet wurden! D.h. 270,-- € bekommt die CGAM und 270,-- € ist für die Thailand-Mission (Bibelübersetzung mit bildlichen Darstellungen für die Gehörlosen in Thailand).

Anschließend verteilte Erni kleine Geschenke als Dankeschön an die mitwirkenden Schwestern für ihre Vorträge, Organisation etc. Zum Schluss gab Erni bekannt, dass sie die Frauenfreizeit nicht mehr leitet und die Leitung an Bettina Spielberger übergibt.
   Erni hat aber bereits für die Frauenfreizeit vom 31.10. bis 04.11.2012 Plätze in Braunfels reserviert.
   Zum Abschluss machte Erni noch ein schönes Spiel. Sie zeigte Kärtchen mit lustigen Abbildungen, z. B. Waschmaschine, Buch, Telefon etc.  Wer dieses Kärtchen haben möchte, meldete sich. So bekam jede Schwester ihr persönliches Kärtchen. Darauf steht ein Vers aus der Bibel...

   Beim letzten gemeinsamen Mittagessen bekam Ernie ein Überraschungsgeschenk für ihre bisher geleistete Arbeit.
   Wir haben an diesem Wochenende viel gehört, gesehen, erlebt und geplaudert. Ich denke, alle waren zufrieden.

An dieser Stelle preise und lobe ich den HERRN und danke IHM für seinen Segen und die Führung des Seminars.

Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an das tolle Team der Frauenfreizeit:
                                                                Erni Schütz
                                                                Bettina Spielberger
                                                                Ute Weiel
                                                                Irmgard Tonon
                                                                Elly Schneider
                                                                Dorit Klewe
                                                               

Herzliche Segensgrüße aus Haan

Claudia Bedarf