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Frauenfreizeit in Friedrichroda
vom 31. Oktober bis 04. November 2018

An einem schönen warmen bunten Herbsttag reisten 23 Frauen, 20 aus ganz Deutschland, 2 aus Dänemark und eine aus der Schweiz, zur 27. Frauenfreizeit in der christlichen Unterkunft "Haus der Stille" in Friedrichroda an. Der sehr hilfsbereite Heimleiter hat mit seinen Mitarbeitern den Abholdienst gemacht und viele der Frauen vom Bahnhof zur Unterkunft gebracht.
Die Frauen brachten Freude, Neugier und Besonnenheit mit. Aber auch Liebe, Hilfsbereitschaft, Bereitschaft untereinander zu Dienen, Zeit zum Zuhören und Erzählen, Gebetsbereitschaft, Fürsorge, Mut, Hoffnung und Offenheit. Alles fand in Gebärdensprache statt.

Die Freizeit begann am 31.10.2018 mit einem leckeren Abendessen.
Nach dem Abendessen gab es einen bunten Kennenlern-Abend. Wir stellten uns einander vor, wie wir heißen, sowie die Vorstellung unserer Gebärdennamen, woher wir kommen, welche Gemeinden wir besuchen und den Stand unseres Hörstatus.

Es waren einige Frauen zum ersten Mal dabei. Wir freuten uns über ihren Mut, ein Teil der Freizeit zu sein. Am Abend wurde gesungen, gebetet, gespielt und der Programmverlauf, sowie die Ausflüge der anstehenden 4 Tagen mitgeteilt.

Der allgemeine Tagesablauf der darauffolgenden 4 Tage:
Um 7.30 Uhr freiwillige Gebetsstunde, welche von den Frauen abwechselnd gehalten wurden war, um 8.30 Uhr Frühstück und um 9.45 Uhr Programm (Lieder, Gebete, Einleitung und Predigt). Danach folgte die genauere Planung für die Nachmittagsausflüge, welche von Kati Scheidemann organisiert wurden. Der Heimleiter und 4 Autofahrerinnen unserer Gruppe stellten sich als Fahrer für die Ausflüge zur Verfügung. Einen großen Dank an alle! Um 12 Uhr gab es Mittagessen, um 18 Uhr Abendessen.
Abends gab es buntes Programm mit Gebet und Gesang. Jede Frau bekam die Möglichkeit sich beim Gebet oder Singen zu beteiligen. So konnte jeder aktiv mitmachen, das war toll.

Der 1. November begann mit der freiwilligen Gebetsstunde. Nach einem leckeren stärkenden Frühstück ging es in der Einleitung von Dorit Klewe um bittere Wurzeln (Hebräer 12,15). Dann schauten / hörten wir dem Thema "Wer ist Christ?" (Römer 3,23-24, Lukas 19,10 und Johannes 3,16) vorgetragen von Bettina Spielberger zu, welches uns zum Nachdenken anregte.
Der Ausflug am Nachmittag ging in die Marienglashöhle, eine der schönsten Kristallhöhlen bzw. Grotten Europas, in Friedrichroda. Es war eine sehr interessante ca. einstündige Führung, die uns zum Staunen brachten. Übersetzt in Gebärdensprache wurde sie von Ursula Plate. Ein Highlight der Führung war, als wir an einer Stelle standen, wo es dunkel war. Dort wurde dann Musik angemacht und mit der Zeit wurde immer mehr Stellen beleuchtet. Es wurde immer heller und heller. So kamen wunderschöne Kristalle, die extrem empfindlich sind, zum Vorschein. Es sah so schön aus! Bezaubernd, glitzernd, strahlend und schimmernd. Wir staunten sehr. Danach ging die Führung weiter zu einem Steg, wo das sehr mineralstoffreiche Wasser still stand. Es gibt keine Lebewesen im Wasser. Die Wasseroberfläche spiegelte wunderschön die Decke der Grotte, die teilweise bunt angeleuchtet war, wider. Es sah faszinierend aus. Nach der Führung stand uns offen, in ein Cafe zu gehen oder ein wenig den Thüringer Wald zu bewandern. Um 18 Uhr versammelten wir uns zum Abendessen, welches viele verschiedene Salate bereithielt.

Nach dem Abendessen hörten wir eine wunderbares Zeugnis, vorgetragen von Gisela Meyer in Gebärdensprache über Dmitri, der 17 Jahre im Gefängnis gefangen gehalten wurden war und zum Schluss 1500 Gefangene durch sein Liedersingen zum Glauben führen durfte (siehe dazu das Buch "Gottes unfassbare Wege" von Nik Ripken). Danach ging das Abendprogramm weiter. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf. Wir sollten gemeinsam als Gruppe eine Bibelgeschichte vortragen. Zwei Geschichten aus Matthäus 14,22-33 und Markus 1,1-12 wurde von den beiden Gruppen lebendig vorgestellt. Es hat uns richtig Spaß gemacht. So ging der schöne Tag zu Ende.

Am nächsten Tag, dem 2. November, wurde in der Einleitung von Monika Mevert aus dem Buch Johannes 3,16 vorgelesen. Uns wurde wieder ein Stück mehr bewusst, was Gottes Liebe für uns bedeutet. Im Anschluss predigte Elly Schneider über Frauen in der Gemeinde (z.B. Apostelgeschichte 1,14). Es war eine sehr interessante Predigt, da wir alle etwas Neues dazu lernten. Sie stellte auch vor, wie die Frauen damals gingen und welche Stellung sie hatten.

Nach dem sättigenden Mittagessen ging der Ausflug mit dem Auto zur Wartburg bei Eisenach. Es ist eine schöne mittelalterliche historische Burg spätromanischer Baukunst. Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir bekamen eine Führung mit Gebärdensprachübersetzung. Vielen Dank dafür an Ursula Plate! Dort konnten wir auch den Raum sehen, wo Martin Luther das neue Testament auf Deutsch übersetzt hat.

Am Abend begrüßten wir noch Silke Rupperti und Ruth Wilbert, die ab nun auch das Wochenende dabei waren. Nun waren wir komplett - 25 Frauen. Nach dem leckeren Abendessen fanden zwei verschiedene Programme gleichzeitig statt. Für eine Gruppe wurde mit Beamer ein Filmabend veranstaltet. Die andere Gruppe - Frauen welche Mitarbeiterinnen sind und in einer Gemeinde wirken - bekam ein Workshop von Elly Schneider über die Arbeit mit Frauen. Es war ein sehr schöner Abend.

Der neue Tag begann mit freudiger Erwartung - der 3. November. Wir freuten uns auf den neuen Tag, auf die Gemeinschaft und waren gespannt, was Gott für uns an diesem Tag bereithalten wird. Wir wurden nach einem tollen Frühstück in der Einleitung von Gisela Meyer mit dem Vers 1. Petrus 1,3 und in der Predigt von Irmgard Tonon zum Thema "Lebendige Gemeinde" (z.B. Apostelgeschichte 2,42) ermutigt. Es gab viel Stoff zum Nachdenken. Zum Abschluss wurde gesungen und gebetet. Der letzte gemeinsame Ausflug ging nach Gotha. Wir fuhren mit der Thüringerwaldbahn hin, was uns allen gefiel. Bereits bei der 15-minütigen Fahrt durch Gotha konnte man zahlreiche Sehenswürdigkeiten der im Jahre 775 gegründeten Stadt erkennen. Die Führung hielt Kati Scheidemann, eine der Mitarbeiterinnen. Es gab vieles in Gotha zu bewundern. Zum Schluss gingen wir in ein sehr leckeres Cafe und wurden dort mit Kaffee, Kakao, Tee und Kuchen verköstigt. Den Rückweg legten wir wieder mit der alten Thüringerwaldbahn zurück.

Nach dem Abendessen verbrachten wir ein sehr lebhaften, lustigen, spielereichen und tollen Abend. Der Spieleabend wurde von Monika Mevert gehalten, sie hat super tolle Ideen! Es wurde auch sehr viel gelacht und wir erlebten eine warmherzige Gemeinschaft, sodass wir unsere Sorgen vergessen konnten. 2 Gruppen wurden aufgestellt und kämpften gegeneinander bei 3 Spielen - wir gewannen alle (7:7), was mit Süßigkeiten belohnt wurde. Zum Schluss saßen wir alle im Kreis und jeder konnte 2 Gebete aufsagen - einen Grund zum Danken und eine Fürbitte. Da wurde uns allen nochmal bewusst, wie sehr Gott uns durch die Freizeit beschenkt hat.

Der 4. November kam - Abreisetag. Wir wurden von Silke in der Einleitung mit Psalm 118,24 ermutigt uns trotz des Endes der Frauenfreizeit zu freuen und mit Hoffnung nach Hause zu gehen. Nach der Einleitung hielt Claudia Köster das Thema "Christsein im Alltag" (Lukas 6,12 und Matthäus 18,20), wo wir auch viele Zeugnisse aus ihrem Leben erfahren durften. Wir wurden erneut ermutigt. Wir wurden durch die Freizeit sehr gestärkt, unsere Herzen wurden erfüllt und wir spürten den Segen Gottes während der ganzen Frauenfreizeit. Es war eine wunderbare Frauenfreizeit! Auch das Wetter spielte die ganze Zeit super mit! Wir danken Gott und den Mitarbeiterinnen mit ganzem Herzen dafür! Aber auch allen andere Frauen, die dazu beigetragen haben, dass es eine wunderschöne Frauenfreizeit geworden ist.

Bericht verfasst von Bianca-Adriana Uhlig