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Das Buch Daniel Kapitel 12

Das Ende der Zeit

Im 10 Kapitel des Danielbuches erschien der Erzengel Gabriel dem Daniel am Tigrisfluss. Im 11. Kapitel erzählte Gabriel dem Daniel von kommenden Kriegen. Die Könige von Syrien und Ägypten kämpften gegeneinander. Das Land und das Volk Israel waren zwischen den Fronten. Gabriel erklärte: Einer der syrischen Könige wird die Juden verfolgen und den Tempel von Jerusalem entweihen.

Am Anfang des 12. Kapitels des Danielbuches schließt Gabriel seine Botschaft ab. Er gibt Daniel einen Einblick in die Zukunft. Gabriel erzählte dem Daniel:

  1. Der Erzengel Michael steht dem Volk Israel bei.
  2. Es wird eine große Bedrängnis geben.
  3. Die Menschen werden errettet, wenn ihre Namen im Lebensbuch stehen.
  4. Die Menschen werden von den Toten auferstehen.
  5. Es wird eine Belohnung geben.
  6. Daniel soll sein Buch versiegeln.

Der Auftritt des Erzengel Michaels

Zu jener Zeit wird aufstehen Michael, der große Fürst, der über deinem Volk steht.(Daniel Kapitel 12, Vers 1a)

Der Erzengel Michael erscheint nur dreimal in der Heiligen Schrift: im Buch Daniel (Kapitel 10, Verse 13 und 21; Kapitel 12, Vers 1), im Judasbrief (Vers 9) und in der Johannesoffenbar-ung (Kapitel 12, Vers 7). Der Judasbrief berichtet von einem Streit zwischen dem Erzengel Michael und dem Teufel über Moses' Leichnam. In der Offenbarung kämpft Michael und seine Engel gegen Satan und seine Engel. Dieser Kampf steht in Verbindung mit Jesu Sieg am Kreuz. Man muss also Gabriels Worte an Daniel verstehen als Prophetie, dass Jesus der Messias kommen wird. Das hatte Gabriel dem Daniel schon erklärt (Daniel, Kapitel 9, Verse 25-26).

Die große Bedrängnis

Es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, so wie es seit Menschengedenken nie gewesen ist.(Daniel Kapitel 12, Vers 1b)

Die Heilige Schrift spricht von drei Zeiten von großer Bedrängnis. Die erste war die Deportation der Juden durch die Babylonier im Jahre 586 vor Christus (Das Buch des Propheten Jeremia, Kapitel 30, Vers 7). Die zweite Bedrängnis war die Belagerung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 nach Christus (Evangelium nach Matthäus, Kapitel 24, Vers 21, Evangelium nach Markus, Kapitel 13, Vers 19; Evangelium nach Lukas, Kapitel 21, Verse 20 bis 24). Viele Juden kamen in den Kämpfen um, die übrigen wurden in alle Länder zerstreut, der Tempel wurde zerstört.

Die dritte Bedrängnis ist die weltweite Verfolgung des Christen (Offenbarung Kapitel 7, Vers 14). Jesus warnte seine Jünger: ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen (Evangelium nach Markus, Kapitel 13, Vers 13). Zu allen Zeiten wurden Menschen verfolgt, die an Jesus glauben. Manchmal waren es mehr, manchmal weniger. Heute müssen Christen in vielen Ländern um ihre Glaubens willen leiden.

Manche Leute glauben, dass die große Bedrängnis noch nicht gekommen ist. Sie glauben: Erst wird der Antichrist kommen. Der Apostel Paulus schreibt von ihm im 2. Thessalonicher-brief Kapitel 2, Verse 3 bis 10. Manche Leute glauben, dass die Entrückung noch vor dem Antichristen stattfindet. Der Apostel Paulus schreibt von der Entrückung im 1. Thessalonich-erbrief Kapitel 4, Verse 15 bis 17. Darüber gibt es mehrere fromme Romane und Filme. Sie erzählen, wie die Menschen, die an Jesus Christus glauben, von der Erde verschwinden werden. Dann wird der Antichrist erscheinen. Er wird die ganze Welt regieren. Er wird aber gegen Israel kämpfen. Dreieinhalb Jahre lang wird es eine schreckliche Zeit geben. Man nennt sie die große Trübsal. Doch so genau steht es in der Heiligen Schrift nicht.

Das Heil

Zu der Zeit wird dein Volk errettet werden, alle die im Buch geschrieben sind.(Daniel Kapitel 12, Vers 1c)

Maria war Jesus' Mutter. Ihr Ehemann hieß Josef. Noch ehe Jesus geboren wurde, sagte ein Engel zu Josef im Traum: Du sollst seinen Namen Jesus nennen, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden (Evangelium nach Matthäus, Kapitel 1, Vers 21). Am ersten Heiligen Abend sagte der Engel zu den Hirten von Bethlehem:

Ich verkündige euch eine große Freude, die für das ganze Volk bestimmt ist. Denn heute ist der Heiland (Retter) geboren, Christus der Herr. (Lukas 2, 10)

Das Buch des Lebens

Der Engel Gabriel erklärte Daniel: nicht alle werden errettet. Nur die Leute, die im Buch geschrieben sind. In der ganzen Heiligen Schrift ist von diesem Buch die Rede. (2. Mose Kapitel 32, Vers 32; Psalm 69 Vers 29; Psalm 87, Vers 6; Jesaja Kapitel 4, Vers 3; Maleachi Kapitel 3, Vers 16; Evangelium nach Lukas, Kapitel 10, Vers 20; Brief des Apostels Paulus an die Philipper, Kapitel 4, Vers 3; Brief an die Hebräer, Kapitel 12, Vers 23; Offenbarung des Johannes 3,5; 13,8; 17,8; 20,12 + 15; 21,27).

Dieses Buch ist wie eine Liste. In diese Liste werden die Namen von Menschen eingetragen. Das sind Menschen, die in der Ewigkeit bei Gott sein werden. Dieses Buch wird an manchen Stellen Buch des Lebens genannt. Die Namen im Buch des Lebens sind Menschen, die neues Leben haben. Sie haben neues Leben, weil Gott ihre Schuld vergeben hat. Gott vergibt unsere Schuld, wenn wir unser Vertrauen auf Jesus Christus setzen. Jesus trug unsere Schuld, als er am Kreuz für uns starb. Wenn wir unser Vertrauen auf Jesus Christus setzen, dann wird unser Name ins Buch des Lebens eingetragen. Hier und jetzt haben wir dann neues Leben. Nach dem Tod werden wir bei Gott ewig leben.

Es ist für uns sehr wichtig, dass unsere Namen im Buch des Lebens stehen. Das geschieht nicht durch die Kirche. Viele Leute glauben, ihr Name steht im Buch des Lebens, weil sie getauft wurden. Später bestätigen junge Leute ihr Taufversprechen in der Römisch-Katholischen Kirche bei der Firmung oder in der evangelischen Kirche bei der Konfirmation. Konfirmation bedeutet Bestätigung. Aber Jesus Christus sagte:

Wer glaubt, hat das ewige Leben.(Johannes 6, 47)

Taufe und Konfirmation sind nicht schlecht. Aber ohne Glauben haben sie keine Bedeutung.

Die Auferstehung

Viele derer, die im Staub der Erde schlafen werden auferstehen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schande. (Daniel 12, 2)

Die Menschen in biblischer Zeit glaubten an ein Leben nach dem Tod. In den Schriften des Alten Testaments aber steht nur wenig darüber. Der Psalmist betete zum Herrn:

Du wirst mich nicht der Totenwelt preisgeben! Du lässt nicht zu, dass ich für immer im Grab bleibe.(Psalm 16,10)

Der Prophet Jesaja schrieb:

Die Verstorbenen werden leben, die Toten wieder aufstehen. Freut euch, denn die Toten werden aus dem Schoß der Erde wieder hervorgehen. (Jesaja 26, 19)

Das Neue Testament spricht deutlich von der Hoffnung der Auferstehung. Der Herr Jesus Christus sagte:

Die Zeit kommt, da werden die Toten im Grab die Stimme des Sohnes Gottes hören und auferstehen. Leute, die Gutes getan haben, werden ins ewige Leben eingehen. Leute, die Böses getan haben, werden in Gottes Gericht kommen.(Johannes 5, 28-29)

Gott zeigte dem Apostel Johannes das Ende der Welt:

Ich sah die Toten. Sie standen vor Gottes Thron. Bücher wurden geöffnet. In den Büchern stand, was die Menschen getan hatten. Danach sprach Gott sein Urteil über jeden Menschen. Sie alle wurden nach ihren Taten gerichtet. Auch das Buch des Lebens wurde geöffnet. Wenn sein Name nicht im Buch des Lebens geschrieben stand, wurde der Mensch in den Feuersee [die Hölle] geworfen. Der Feuersee ist der ewige Tod.(Johannes 20, 11-14)

Die wichtigste Frage für jeden von uns ist: wie kommt mein Name in das Buch des Lebens? Unser Name kommt in das Buch des Lebens, wenn wir an Jesus Christus glauben. Er sagte:

Jeder, der an Gottes Sohn Jesus glaubt, hat das ewige Leben und ich, Jesus, werde sie oder ihn am Ende der Zeit aus dem Tod zurück holen. (Johannes 6, 40)

Jesus hat den Tod besiegt. Er hat Macht über den Tod. Er weckte den toten Lazarus auf. Lazarus war schon vier Tage im Grab. Jesus rief: "Lazarus, komm heraus!" Und Lazarus kam zum Leben zurück. Jesus sagte zu Lazarus' Schwester Martha:

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Leute, die an mich glauben, bekommen neues Leben. Auch wenn sie einmal sterben. Leute, die neues Leben haben und an mich glauben, werden den ewigen Tod nicht sterben.(Johannes 11, 25 und 26)

Am Ende der Zeit werden die Toten auferstehen. Aber nur wenn du an Jesus glaubst, wirst du zum ewigen Leben auferstehen. Der Apostel Paulus erklärt es so:

Liebe Freunde, wir können nicht in Gottes Reich eingehen, wie wir jetzt sind. Unser Körper wird sterben und vergehen. Doch Gottes Reich vergeht nicht. Deshalb werden wir verwandelt. Unser sterblicher Körper wird ausgewechselt. Wir bekommen einen neuen Körper, der nicht sterben kann. Das wird ganz schnell passieren. Die letzte Posaune erschallt am Ende der Zeit. Jesus wird wiederkommen. Die Toten werden auferstehen und wir werden verwandelt werden. Der Tod wird besiegt. Heute haben wir Angst vor dem Tod. Wir haben Angst, weil wir gesündigt haben. Wir haben nicht nach Gottes Gebote gelebt. Aber wir können Gott danken. Jesus hat das Problem der Sünde gelöst. Er hat unsere Schuld am Kreuz getragen.(1. Korinther 15, 50 bis 57)

Die prophetische Verkürzung

Der Engel Gabriel zeigte Daniel wichtige Dinge, die in der Zukunft passieren. Er sagte ihm, Jesus der Messias wird kommen. Es wird eine große Bedrängnis geben. Die Toten werden auferstehen. Es sieht aus, als passierten diese Dinge alle auf einmal. Doch jetzt wissen wir, dass Jesus schon vor 2000 Jahren gekommen ist. Und die Auferstehung der Toten liegt noch in der Zukunft.

In den Büchern der Propheten im Alten Testament finden wir so etwas öfters. Die Propheten reden von der Zukunft. Sie reden, als passiere alles zur gleichen Zeit. Aber heute wissen wir, dass oft lange Zeit dazwischen liegt. Das nennt man die prophetische Verkürzung. Ein Beispiel hilft uns, das zu verstehen.

Wer von München, Basel oder Genf auf die Alpen schaut, sieht die Gipfel der Berge alle nebeneinander. Sie sehen alle gleich weit entfernt aus. Doch wenn man in die Berge fährt, sieht man, dass die Gipfel manchmal Hunderte von Kilometern voneinander entfernt sind.

So ist es mit den Propheten des Alten Testaments. Sie schauen in die Zukunft, wie in die Berge. Durch das Evangelium, die Botschaft von Jesus im Neuen Testament, wissen wir, dass nicht alles zur gleichen Zeit passieren wird.

Die Belohnung

Wer andere unterweist, wird strahlen wie der Himmel. Wer anderen hilft, ein gutes Leben zu führen, wird leuchten für immer wie die Sterne. (Daniel 12, 3)

Der Engel Gabriel sagte zu Daniel: Jesus der Messias wird kommen. Das ist vor 2000 Jahren passiert. Daran denken wir Weihnachten und Ostern. Damals begann eine große Bedrängnis. Das Volk der Juden wurde in alle Welt zerstreut. Christen wurden wegen ihres Glaubens verfolgt. Heute warten wir noch auf die Auferstehung der Toten, wenn Jesus wiederkommt.

In der Zwischenzeit haben wir eine große Aufgabe. Wir sollen andere unterweisen. Das heißt nicht, dass wir alle Schullehrer werden müssen. Nein. Das bedeutet, wir sollen anderen von Jesus erzählen. Wir sollen ihnen sagen: "Nur durch Jesus kommst in Ordnung mit Gott. Jesus gibt dir die Kraft, ein gutes Leben zu führen." Wir können andere einladen, zur Christlichen Gehörlosen-Gemeinschaft zu kommen. Wir werden in der Ewigkeit dafür belohnt.

Daniel soll sein Buch versiegeln.

Daniel, du sollst diese Worte verschließen und das Buch versiegeln bis zur Endzeit. Dann werden viele in dem Buch studieren und mehr wissen. (Daniel 12, 4)

Die "Endzeit" in der Heilige Schrift beginnt mit Jesus Christus (siehe 1. Korintherbrief 10, 11; 1. Petrusbrief 1, 20; Hebräerbrief 1, 2 und 9, 26). Der Herr Jesus kannte das Danielbuch gut. Jesus nannte sich "Menschensohn". Diesen Titel nahm er aus Daniel 7, 13. Die ersten Christen studierten das Danielbuch. So verstanden sie Gottes Plan besser.

Der Rest des 12. Kapitels des Danielbuches (Verse 5 bis 13) erzählt das letzte Gespräch zwischen Daniel, dem Erzengel Gabriel und zwei weiteren Engeln, die am Flussufer standen. Drei Themen sind hier wichtig für uns:

  1. Die dreieinhalb Jahre oder 1290 Tage (Verse 7, 11 und 12).
  2. Die Reinigung, die Gottlosen und die Verständigen (Vers 10).
  3. Daniels Zukunft (Verse 9 und 13)

Die Frist

Es dauert eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Das tägliche Opfer wird abgeschafft und das abscheuliches Götzenbild wird aufgestellt. Dazwischen vergehen 1290 Tage. (Daniel 12, 7 und 11)

Die 3½ Zeiten bedeuten 3½ Jahre, ungefähr 1290 Tage. Das war die Zeit, in der der Tempel von Jerusalem entweiht wurde. Gabriel hat Daniel darüber erzählt (Daniel 8, 13; 9, 27 und 11, 31).

Die 3½ Zeiten war auch die Zeit, in der die römischen Kaiser Gottes Volk bekämpfen (Daniel 7, 25). Die gleiche Zeitspanne (3½ Jahre oder 42 Monate oder 1260 Tage) erscheint auch in der Johannesoffenbarung (Kapitel 11, Verse 2 und 3; Kapitel 12, Verse 6 und 14; Kapitel 13, Vers 5). Es ist die Zeit der großen Bedrängnis (siehe oben).

Die Reinigung, die Gottlosen und die Verständigen

Viele werden sich reinigen, sich sauber machen und sich läutern. Die Gottlosen werden nicht aufhören, Böses zu tun. Keiner der Gottlosen versteht das. Aber die Klugen werden es begreifen.(Daniel 12, 10)

Dieser Satz steht fast am Ende des Danielbuches. Ein ähnlicher Satz steht auch fast am Ende der Johannesoffenbarung:

Wer Unrecht tut, soll weiter Unrecht tun. Wer dreckig ist, soll sich weiter im Dreck wälzen! Wer richtig ist, soll weiter das Richtige tun. Wer heilig ist, soll sich noch mehr heiligen!(Offenbarung 22, 11)

Alle Menschen stehen vor einer großen Entscheidung. Jede(r) von uns muss sich entscheiden. Wir können uns für Jesus Christus entscheiden. Oder wir können ohne Jesus Christus leben. Wenn du mit Jesus lebst, dann willst du das Richtige tun. Du möchtest alles weglassen, was dein Leben schmutzig macht. Diese Bibelstellen im Danielbuch und in der Offenbarung machen uns Mut dazu.

Jeden Tag treffen wir viele Entscheidungen. Wir entscheiden, was wir heute anziehen. Wir entscheiden, was wir heute zum Frühstück essen. Das sind kleine Entscheidungen. Aber manchmal treffen wir sehr wichtige Entscheidungen. Zum Beispiel, wir entscheiden, welchen Beruf wir ausüben. Oder wir entscheiden, wen wir heiraten. Diese Entscheidungen verändern unser ganzes Leben. Wenn wir uns für Jesus Christus entscheiden, ändert sich unser ganzes Leben.

Es gibt auch Leute, die sich gegen Jesus entscheiden. Das ist Schade! Es ist auch gefährlich. Gott ist sehr geduldig. So lange wir leben, haben wir die Chance, uns für Jesus zu entscheiden. Aber je länger wir warten, so schwieriger ist es. Manche Leute sinken immer tiefer in den Dreck. Sie kommen nicht mehr heraus. Eines Tages ist es dann zu spät. Wer ohne Jesus gelebt hat, wird auch ohne Jesus sterben. Es ist eine sehr ernste Sache.

Daniels Zukunft

Der Engel sagte: Nun mach dich auf den Weg, Daniel. Diese Botschaft ist verschlossen und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Aber du, gehe bis zum Ende und ruhe dich. Am Ende der Tage wirst du aufstehen zu deinem Erbteil.(Daniel 12, 9 und 13)

Am Ende des Danielbuches gibt ihm der Engel Gabriel eine wunderbare Verheißung. Diese Verheißung war für Daniel ganz persönlich. Aber sie gilt auch für jeden, der an Jesus glaubt.

Daniel lebte in einer schwierigen Zeit. Aber er war Gott immer treu geblieben. Nun ist er schon alt geworden. Der Engel Gabriel verspricht ihm: Bald darfst du ruhen. Am Ende des Tages sind wir müde. Wir freuen uns, uns schlafen zu legen. Am Ende unsers Lebens werden wir auch müde. Bald werden wir uns auch ruhen. Wenn wir sterben, ist es wie schlafen gehen.

Aber das ist nicht das Ende. Der Engel Gabriel verspricht Daniel: "Am Ende der Tage wirst du auferstehen. Gott hat für dich eine ewige Erbschaft. Die wirst du antreten." Diese Verheißung gilt für jeden, der an Jesus Christus glaubt.

Seit meinen Schultagen freue ich mich über das Kirchenlied:

Im Westen leuchtet der goldne Sonnenuntergang.
Bald dürfen sich treue Kämpfer ruhen
In der süßen Stille des seligen Paradieses. Halleluja!

Doch noch bricht an ein noch viel herrlicher Tag:
Im stehlenden Glanz stehen siegreiche Heiligen wieder auf,
Wenn der König der Herrlichkeit erschient. Halleluja!

Von den Enden der Erde, von den fernsten Inseln,
Strömt durch die Perlentore eine unzählbare Schar.
Sie singen dem Vater, Sohn und Heiligem Geist: Halleluja!

Ich hoffe, du bist auch dabei!

Michael Ponsford
mponsford@t-online.de