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Ein Blick hinter die Kulissen

Eine Erklärung der Offenbarung des Johannes

Die selbstzufriedene Gemeinde. Das Sendschreiben an Laodizea.

Unter den sieben Sendschreiben gibt es zwei Gemeinden, an denen der Herr nichts auszusetzen hat (Smyrna und Philadelphia) und zwei Gemeinden, von denen der Herr nichts gutes sagt: Sardes und Laodizea.

Der auferstandene Herr Jesus stellt sich der Gemeinde vor

Dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes:

Offenbarung 3, 14

1. Jesus ist der »Amen«.

Wenn in der Kirche ein Gebet gesprochen wird, sagt die Gemeinde am Schluss „Amen!“ Das bedeutet: „So soll es sein!“ Wenn ich „Amen“ sage, bedeutet das, dass ich einverstanden bin. Jesus sagt „Ich heiße 'Amen'“, das bedeutet, was er sagt ist die Wahrheit.

2 Jesus ist der treue und wahrhaftige Zeuge.

Wenn ein Unfall passiert ist, sucht die Polizei nach Zeugen. Ein Zeuge ist jemand, der den Unfall gesehen hat. Er oder sie kann erzählen, was wirklich passiert ist. Jesus erzählt uns auch die Wahrheit. Er kennt uns und er kennt die Gemeinde. Er sagt uns, was wirklich los ist. Es gibt natürlich auch falsche Zeugen. Aber Jesus ist ein treuer und wahrhaftiger Zeuge. Er täuscht uns nicht.

3. Jesus ist der Ursprung der Schöpfung Gottes.

Das Wort „Ursprung“ kann auch „Anfang“ oder auch „Herrscher“ bedeuten. Nicht Zufall, sondern Gottes Sohn stand am Anfang des Weltalls. Nicht Donald Trump, Vladimir Putin, Kim Jong Un oder Angela Merkel herrscht über diese Welt, sondern der Herr Jesus Christus.

Der Herr Jesus ist mit der Gemeinde nicht zufrieden

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ich wüscnhte, du wärst kalt oder heiß! So aber, weil du lauwarm bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich aus meinem Mund ausspeien.

Offenbarung 3, 15-16

Viele Leute haben diese Worte des Herrn missverstanden. Sie denken, du bist heiß bedeutet Du hast eine brennende Liebe für Jesus, und du bist kalt bedeutet du glaubst gar nicht an Gott und liebst Jesus nicht. Das kann aber nicht sein! Denn das würde heißen: Jesus wünscht, du glaubtest nicht an Gott! Unmöglich!

Jesus sagt von der Gemeinde in Laodizea: Du bist lauwarm. Das hat nichts mit Eifer oder Liebe zu Jesus zu tun, sondern mit Wasser. 25 Kilometer von Laodizea war die Stadt Heiropolis. Dort gab es eine heiße Quelle. Bis das heiße Wasser nach Laodizea kam war es nur lauwarm. Das Trinkwasser floss durch Kanalisation (Aquadukt) aus einer nahegelegenen Quelle nach Laodizea. Bis es aber ankam, war es durch die Sonnenstrahlen auch lauwarm.

An einem heißen Sommertag löscht kaltes Wasser den Durst. Ein heißes Getränk wärmt und ermuntert. Lauwarmes Wasser ist nicht gut zum Baden und auch nicht zu trinken. Man möchte es am liebsten ausspucken. So sind Jesu Worte zu verstehen.

Die Gemeinde in Laodizea war selbstzufrieden

Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! — und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.

Offenbarung 3, 17

Die Gemeinde in Laodizea war selbstzufrieden. Sie glaubte: bei uns ist alles in Ordnung! Die Gläubigen in Laodizea hatten viel Geld. Sie konnten alles kaufen, was das Herz begehrt. Aber im Glauben waren elend, erbärmlich, arm, blind und entblößt.

Heute sind viele Christen in den Ländern der Dritten Welt arm. Sie haben wenig Geld. Sie haben wenig zum Anziehen. Oft sind sie elend. Sie sind arbeitslos oder werden verfolgt. Viele haben keine richtige medizinische Versorgung. Aber oft sind sie reich im Glauben.

Die Kirchen in Europa und Amerika sind reich. Die Kirchen in Deutschland bekommen sogar Geld vom Staat! (Kirchensteuer) Die meisten Gläubigen in Deutschland und der Schweiz haben Geld. Sie können kaufen was sie wollen. Manchmal schauen wir auf die Menschen in der Dritten Welt herab und denken: „Was sind sie arm!“ Aber viele Gläubigen aus der Dritten Welt haben Mitlied mit uns Christen in Europa. Sie merken, dass wir arm im Glauben sind.

Gott hat besonders die Armen in dieser Welt dazu erwählt, im Glauben reich zu sein. Sie werden das Reich Gottes erben.

Jakobus 2, 5

Der Herr will uns reich im Glauben machen

Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst.

Offenbarung 3, 18

Wenn wir reich im Glauben werden wollen, müssen wir die Bibel lesen. Der Apostel Paulus schrieb: Lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen. (Kolosser 3, 16). Hiob sagte: ich habe Gottes Weg bewahrt und bin nicht davon abgewichen. Ich habe die Worte seines Mundes bewahrt. Wenn er mich prüft, so werde ich wie Gold hervorgehen! (Hiob 23, 10)

Der Herr will, dass wir Gutes tun

Kaufe von mir weiße Kleider, damit die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird! Glückselig ist, wer wach bleibt und seine Kleider sauber hält, damit er nicht entblößt wird und man seine Schande sieht!

Offenbarung 3, 18; 16, 15 und 19, 8

Keiner von uns läuft in der Unterwäsche auf die Straße! Wir laufen auch nicht in schmutzigen Kleidern herum. Das wäre eine Schande! Es geht dem Herrn natürlich nicht um die Kleider unseres Körpers sondern um unsere Seele. Aber was ist das?

Die feine Leinwand sind die gerechte Taten der Heiligen.

Offenbarung 19, 8

2017 feiern wir 500 Jahre Reformation. Damals sagte Martin Luther: „Wir werden durch Glauben erretten, nicht gute Werke“, d.h. Gutes tun. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass der Apostel Jakobus sagte: Glaube ohne Werke ist tot. (Jakobus 2, 17 und 26)

Der Herr will uns den Durchblick geben

Kaufe von mir Augensalbe, damit du besser sehen kannst .

Offenbarung 3, 18

In der Stadt Laodizea gab es eine Medizinschule. Dort wurde Augensalbe hergestellt. Der Herr Jesus nimmt das als Beispiel. Menschen, die schlecht sehen, brauchen eine Augensalbe, damit sie besser sehen können. Der Herr Jesus will damit sagen: den Gläbigen in Laodizea feht der rechte Durchblick. Der Apostel Petrus spricht auch von Menschen, die im Glauben blind und kurzsichtig sind (2. Petrus 1,9).

Heute hören und lesen wir von vielen verschiedenen Meinungen über den Glauben. Viele kommen mit Versen aus der Bibel und wollen, dass wir ihnen folgen. Wir brauchen den Durchblick. Gott schenkt uns den Durchblick, wenn wir uns an die Heilige Schrift halten.

Der Herr liebt uns, deshalb korrigiert er uns

Ich überführe und züchtige alle, die ich lieb habe. So sei nun eifrig und tue Buße!

Offenbarung 3, 19

Der Herr korrigiert uns auf verschiedene Weise. Zuerst durch sein Wort. Wir lesen die Bibel oder hören eine Predigt. Wir merken, etwas in unserem Leben ist nicht in Ordnung. Oder ein Freund, jemand in der Familie oder Gemeinde sagt zu uns: „Dass machst du falsch!“.

Es gefällt uns nicht, wenn jemand uns korrigiert. Aber wir können davon lernen. Wenn der Herr uns korrigiert, denken wir schnell: „Gott ist böse mit mir!“ Aber das stimmt nicht! Der Herr Jesus sagt: er korrigiert uns, weil er uns liebt. Er korrigiert uns, damit wir wieder auf den richtigen Weg kommen. Das Navi in meinem Auto sagt manchmal: „Bitte wenden!“ Dann weiß ich, ich habe mich verfahren. Ich muss umkehren und den richtigen Weg wieder finden. Genauso ist es im Glauben.

Wir müssen bereit sein, wenn der Herr wiederkommt

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.

Offenbarung 3, 20

Viele Menschen verstehen diese Worte des Herrn Jesus so: er steht an der Tür unseres Herzens und klopft an. Wenn wir seine Stimme hören und ihm unsere Herzenstür aufmachen, wird er hineinkommen und mit uns Gemeinschaft haben.

Doch der Herr spricht hier nicht von Bekehrung oder von der Wiedergeburt sondern von seine Wiederkunft. Im Markus-Evangelium heißt es:

Mit dem Kommen des Herrn ist es wie ein Hausherr, der verreist. Er befiehlt dem Torhüter, wachsam zu sein und nicht einzuschlafen. Wir dürfen auch nicht schlafen, denn wir wissen nicht, wenn der Herr kommt. Er soll uns nicht am Schlafen finden, wenn er plötzlich kommt.

Markus 13, 34-36

Der Herr Jesus verspricht uns eine herrliche Zukunft

Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Offenbarung 3, 21-22

Der Herr Jesus hat den Sieg gewonnen. Er sitzt nun auf dem Thron an Gottes rechter Hand. Davon spricht das fünfte Kapitel der Offenbarung. Wenn wir in dieser Erdenzeit an Jesus glauben, dürfen wir in der Ewigkeit seine Herrschaft teilen.

Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich erben! Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!

Matthäus 5, 5 und 8

Fortsetzung folgt!

Michael Ponsford
mponsford@t-online.de