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Ein Blick hinter die Kulissen

Eine Erklärung der Offenbarung des Johannes

Die fünfte Posaune

Und der fünfte Engel stieß in die Posaune; und ich sah einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war. Ihm wurde der Schlüssel zum Schlund des Abgrunds gegeben.

Offenbarung 9, 1

Laut Offenbarung 1,20 sind die Sterne Engel. Dieser ist ein gefallener Engel. Dieser gefallene Engel ist Satan. Darüber wird im 12. Kapitel der Offenbarung mehr gesagt. Der Schlund des Abgrunds ist der Aufenthaltsort der Dämonen. Der Herr Jesus hat einmal einen Mann namens Legion von Dämonen befreit. Die Dämonen baten Jesus, sie nicht in den Abgrund zu schicken (Lukas 8,31).

Er öffnete den Schlund des Abgrunds. Ein Rauch stieg empor wie der Rauch eines großen Schmelzofens. Die Sonne und die Luft wurden vom Rauch verfinstert. Aus dem Rauch kamen Heuschrecken hervor auf die Erde. Ihnen wurde Macht gegeben wie die Skorpione der Erde.

Offenbarung 9, 2-3

Diese Heuschrecken sind Dämonen. Man nennt sie auch unreine Geister. Gott hat viele Engel (Offenbarung 5,11), die uns Menschen schützen (Hebräerbrief 1,14; Matthäus 18,10). Genauso gibt es viele unreinen Geister. Sie schaden den Menschen. Viele Menschen in anderen Teilen der Welt leben in Angst vor den Geistern. Sie glauben, die Geister leben in Bäumen, Felsen oder Flüssen. Sie haben auch Angst vor den Geistern der Verstorbenen. Sie glauben, die Geister der Verstorbenen strafen die Lebenden, wenn sie etwas falsch machen.

Vor über Tausend Jahren sind die Menschen in Europa Christen geworden. Sie hatten keinen Angst mehr vor Dämonen. In Europa heute glauben aber viele Menschen nicht mehr an Gott und Jesus Christus. Deshalb gibt es mehr und mehr Aberglaube. Manche Leute versuchen, Verbindung zu den Verstorbenen aufzunehmen. Das nennt man Spiritismus.

Ihnen wurde gesagt, dass sie dem Gras der Erde keinen Schaden zufügen sollten, auch nicht irgendetwas Grünem, noch irgendeinem Baum, sondern nur den Menschen, die das Siegel Gottes nicht an ihrer Stirn haben. Es wurde ihnen gegeben, sie nicht zu töten, sondern sie sollten fünf Monate lang gequält werden. Ihre Qual war wie die Qual von einem Skorpion, wenn er einen Menschen sticht. In jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und ihn nicht finden. Sie werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen fliehen.

Offenbarung 9, 4-6

Hier werden zwei sehr wichtige Dinge über die Dämonen gesagt:

  • Sie haben keine Macht über die Natur. Das steht allein in Gottes Hand.
  • Sie haben nicht die Macht, Menschen zu töten. Sie können die Menschen nur quälen.
Die Gestalten der Heuschrecken glichen Pferden, die zum Kampf gerüstet sind, und auf ihren Köpfen [trugen sie] etwas wie Kronen, dem Gold gleich, und ihre Angesichter waren wie menschliche Angesichter. Sie hatten Haare wie Frauenhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen. Sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Getöse ihrer Flügel war wie das Getöse vieler Wagen und Pferde, die zur Schlacht eilen. Sie hatten Schwänze wie Skorpione, und Stacheln waren in ihren Schwänzen, und ihre Vollmacht bestand darin, den Menschen Schaden zuzufügen fünf Monate lang. Sie haben als König über sich den Engel des Abgrunds; sein Name ist auf Hebräisch Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon. Das erste Wehe ist vorüber; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach diesem!.

Offenbarung 9, 7-12

Früher glaubte man, Johannes schreibt hier von den Türken, die im Mittelalter Europa übefielen. Andere Bibelausleger dachten an Kampfflugzeuge oder -hubschrauber!

Doch es ist klar. Diese Heuschrecken sind dämonische Mächte. Der Teufel ist ihr Anführer. Sie plagen die Menschen, die nicht an Jesus glauben. Wenn Jesus wirklich unser Herr ist, dann brauchen wir keine Angst zu haben vor diesen schrecklichne Mächten.

Die sechste Posaune

Der sechste Engel stieß in die Posaune. Ich hörte eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott steht. Sie sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse die vier Engel, die gebunden sind an dem großen Strom Euphrat!

Offenbarung 9, 13-14

Der Euphrat ist ein großer Fluss. Er fließt durch den Irak in den persischen Golf. Damals bildete er die Ostgrenze des römischen Reiches. Viele Menschen damals befürchteten eine Invasion des römischen Reiches durch die Völker aus dem Osten. Während des kalten Krieges fürchteten sich die Menschen in Deutschland vor einen Einmarsch der Sowietunion. Johannes spielt auf diese Ängste.

Da wurden die vier Engel losgebunden, die auf Stunde und Tag und Monat und Jahr bereitstanden. Sie sollten den dritten Teil der Menschen töten. Die Zahl des Reiterheeres war zweihundert Millionen. Ich hörte ihre Zahl.

Offenbarung 9, 15-16

Die sechste Posaune ist Krieg. Nicht ein Krieg, sondern alle Kriege in der Geschichte der Menschheit. Die Zahlen sind nicht zu groß. Allein in den beiden Weltkriegen des XX. Jahrhunderts starben über 100 Millionen Menschen.

Ich sah im Gesicht die Pferde und die darauf saßen. Sie hatten feurige, violette und schwefelgelbe Panzer. Die Köpfe der Pferde waren wie Löwenköpfe. Aus ihren Mäulern ging Feuer und Rauch und Schwefel hervor. Diese drei Plagen töteten den dritten Teil der Menschheit: das Feuer, der Rauch und der Schwefel, die aus ihren Mäulern hervorkamen. Denn ihre Macht liegt in ihrem Maul; und ihre Schwänze gleichen Schlangen und haben Köpfe, und auch mit diesen fügen sie Schaden zu.

Offenbarung 9, 17-19

Als Johannes die Offenbarung schrieb, hatte man noch nicht das Schießpulver erfunden. Wenn man an Artillerie, moderne Panzer und Raketen denkt, merkt man, wie aktuell diese Beschreibung ist.

Die Menschen kehren nicht um.

Doch die übrigen Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße über die Werke ihrer Hände. Sie hörten nicht auf, Dämonen und Götzen aus Gold und Silber und Erz und Stein und Holz anzubeten. Diese Götzen können weder sehen noch hören noch gehen. Die Menschen taten nicht Buße, weder über ihre Mordtaten noch über ihre Zaubereien noch über ihre Unzucht noch über ihre Diebereien.

Offenbarung 9, 20-21

Gott warnt die Menschen: durch Naturkatastrophen, durch Dämonen, durch Krieg. Doch die große Mehrheit der Menschen kehren nicht zu Gott um. Sie beten immer noch zu falschen Göttern und leben weiterhin in der Sünde.

Fortsetzung folgt!

Michael Ponsford
mponsford@t-online.de