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Das Vater Unser

Die Lehre unseren Herrn Jesus Christus
über das Gebet

11. Teil: Rettung vom Bösen

Darum sollt ihr also beten:
    Erlöse uns von dem Bösen.

Matthäus 6, 13

Jeden Sonntag im Gottesdienst beten Millionen von Christen in der ganzen Welt das Vater Unser. Wissen wir überhaupt, was wir von Gott bitten? Was bedeutet „erlöse uns von dem Bösen“?

Gott schützt uns vor Gefahr

Wir dürfen Gott bitten, uns vor Gefahr zu bewahren. Das kann Krankheit sein, oder Unfall, oder Unglück. Die Bibel sagt:

Der Herr behüte dich vor allem Übel. (Psalm 121,7)

Wenn wir Gott vertrauen, dann bewahrt er uns vor vielem Unglück. Wir merken es oft nicht. Das bedeutet aber nicht, dass du nie krank wirst, wenn du an Jesus glaubst.

Ich kenne eine Familie in der hörenden Gemeinde in Siegen. Zwei ihrer vier Kinder sind in einem Jahr durch Unfall und Krankheit gestorben. In unserer Gemeinde starb ein Familienvater mit 50 Jahren an Krebs und hinterließ eine Witwe, fünf erwachsene Kinder und ein Geschäft.

Gott bringt manchmal Segen aus dem Leid. De Sohn dieser Familie fand zum lebendigen Glauben. Er ist jetzt Sportmissionar und hat schon viele jungen Menschen zu Jesus geführt.

Gott befreit uns von der Sünde

Das Böse ist nicht nur Unglück, Unfall oder Krankheit. Jesus sagte einmal:

"Von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch und Unzucht, Diebstahl und Geiz, Lügen und Betrug, Bosheit und Lästerung, Hochmut und Torheit. All diese bösen Dinge kommen von innen heraus." (Markus 7,21-23)

Wenn du ehrlich bist, wirst du merken, dass bei dir nicht alles in Ordnung ist. „Machen wir nicht alle immer wieder Fehler?“ fragt der Apostel Jakobus. Der Apostel Paulus schrieb:

"Ich will das Gute tun, aber es kommt dabei immer das Böse heraus. Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen?"

Er gibt gleich selbst die Antwort:

"Gott sei Dank durch Jesus Christus unseren Herrn." (Römerbrief 7,24-25)

Gott will uns verändern. Er nimmt uns die schlimmen Wünsche und gibt uns dafür gute Gedanken. Er gibt uns Kraft, „Nein!“ zu sagen, wenn etwas schlecht ist. Er gibt uns den Mut, das Richtige zu tun.

Wir bekommen diese Kraft und diesen Mut, wenn wir in der Bibel, Gottes Wort, lesen. Wir bekommen sie, wenn wir beten und Gott um Hilfe bitten. Gott stärkt uns durch seinen heiligen Geist.

Gott rettet uns vom Teufel

Der Teufel wird in der Bibel oft "der Böse" genannt (zum Beispiel im Matthäusevangelium, Kapitel 13, Vers 19). Es ist möglich, dass Jesus möchte, dass wir Gott bitten, von Satans Macht befreit zu werden.

Zur Zeit läuft im Kino der Film "Der König von Narnia". Vielleicht hast du das Buch auch schon gelesen. Der Junge Edmund verrät seine Geschwister und wird vom Feind gefangen. Aslan, der König von Narnia, gibt sein Leben, um Edmund aus der Macht des Feindes zu befreien.

Das ist ein Bild von dem, was Jesus Christus für uns getan hat. Wir waren gefangene des Teufels, weil wir Gott ungehorsam waren. Weil Jesus für am Kreuz gestorben ist, hat der Teufel keine Macht mehr über uns.

Gott bringt uns sicher ans Ziel

Der Apostel Paulus schrieb in seinem letzten Brief an seinen jungen Freund Timotheus:

„Der Herr wird mich erlösen von allem Übel und mich retten in sein himmlisches Reich“.
(2. Timotheus 4,18)

Paulus saß in der Todeszelle. Er wusste, dass sein Leben bald zu Ende ging. Später starb er als Märtyrer für Jesus Christus. Doch sagte er: "Der Herr wird mich retten von jedem bösen Werk."

Viele Menschen denken heute: Jugend, Schönheit und Gesundheit ist gut, alt, krank oder behindert sein ist schlecht. Jesus zeigt uns: es gibt Schlimmeres als Schmerz, Leid und sogar Tod. Das Schlimmste ist, den Glauben zu verlieren, Schaden zu nehmen an unserer Seele, für ewig verloren zu gehen. Davor behüte uns Gott!

Michael Ponsford
mponsford@t-online.de