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Das Vater Unser

Die Lehre unseren Herrn Jesus Christus
über das Gebet

Schluss

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen.

Matthäus 6, 13

Jeden Sonntag in der Kirche betet man diese Worte am Ende des Vater Unsers. Diese Worte stehen aber nicht in allen Bibeln. Sie stehen in der Luther-Bibel und in der Übersetzung Hoffnung für Alle. In anderen Bibelübersetzungen findet man sie nur in der Fußnote. Warum ist das so?

Das Neue Testament wurde zuerst mit der Hand geschrieben. Damals gab es keine gedruckten Bücher. Es gibt Tausende von Kopien des Neuen Testaments. In einigen Kopien stehen diese Worte, in anderen nicht.

Adolf Schlatter war ein Schweizer Theologe. Er lehrte an der Universität in Tübingen. Er wusste viel von den alten Juden. Er schrieb:

„Wenn die Juden beteten, sagten sie am Schluss, wie groß Gott ist. Das nannten sie den Siegel des Gebets.

Schlatter meint, die Worte am Ende des Vater Unsers sind der Siegel des Vater Unsers.

Anfang und Ende sind gleich

Wenn die alten Juden eine Rede hielten, so stellten sie gern die gleichen Worte am Ende wie am Anfang. So ist es auch mit dem Vater Unser. Am Anfang beten wir:

Geheiligt werde dein Name, dein Reich kommen, dein Wille geschehe.

Am Ende sagen wir dann:

Dein ist die das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen.

Wir beginnen unser Gebet mit Gott und wir beenden unser Gebet mit Gott. Wir erinnern uns, wie große und mächtig er ist.

Davids Vorbild

König David hat einmal gebetet:

Gelobt seist du, Herr Gott unser Vater, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Dein Herr ist die Herrlichkeit und die Kraft. Dein Herr ist das Reich. (1. Chronik 29, 10 - 11)

Davids Gebet ist sehr ähnlich wie das Ende des Vater Unsers.

Gottes Reich

Die Bibel sagt, Gottes Reich ist ein ewiges Reich und herrscht im Himmel über alles (Psalm 103,19; 145,13). Gott wollte auch über die Erde herrschen. Er wollte herrschen durch die Menschen, die er gemacht hatte. Gott sagte zu den Menschen: „Machet die Erde untertan und herrscht über sie.“ (1.Mose 1,28). Aber wir Menschen sind eigene Wege gegangen.

Früher war Gottes Reich in Israel. Die Könige, David, Salomo und ihre Nachfolger, herrschten im Namen Gottes. Heute kann man Gottes Reich nicht sehen. Es ist in den Herzen der Menschen, die Jesus als ihren König haben.

Aber der Tag wird kommen, wo „das Reich dieser Welt ist das Reich unsers Herrn und seines Christus geworden.“ (Offenbarung 11,15) Auf diesen Tag warten wir.

Gottes Kraft

Wir können Gottes Kraft in der Natur sehen: "Seit der Schöpfung der Welt sieht man Gottes Kraft in seinen Werken." (Römerbrief 1,20). Aber wir können auch Gottes Kraft in der Guten Nachricht von Jesus Christus erleben (Römerbrief 1,16). Wenn wir glauben, dass Jesus für uns am Kreuz starb, wird unser Leben verändert. Gott vergibt unsere Schuld. Sein Geist gibt uns Kraft. (Epheser 3,16)

Gottes Herrlichkeit

Im Urlaub genießen wir oft die Schönheit der Natur. Wir besuchen Königspaläste und Herrenhäuser und sehen ihre Pracht. Gottes Herrlichkeit ist noch viel größer. Gott wollte seine Herrlichkeit mit uns Menschen teilen, aber:

Alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren..
(Römer 3,23 Neues-Leben-Bibel)

Jesus sagte einmal zu einer Frau:

"Wenn du glaubst, wirst du Gottes Herrlichkeit sehen." (Johannes 11,40).

Wenn du an Jesus Christus glaubst, wirst auch du Gottes Herrlichkeit sehen, denn

"Er hat uns zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit berufen." (1.Thessalonicher 2,12)

Michael Ponsford
mponsford@t-online.de