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Die Gebärdensprache - die Muttersprache der Gehörlosen

Eine Infoseite für Hörende

Das Wort Gottes wird den Gehörlosen mit Hilfe der Gebärdensprache verkündigt

Das Wort Gottes wird den Gehörlosen
mit Hilfe der Gebärdensprache
verkündigt.

Die Gebärdensprache ist eine Sprache der Gehörlosen. Das Hauptelement sind Handzeichen, die anderen Elemente sind das Gesicht, die Kopf- und Körperhaltung ("Bausteine"). Diese einzelnen Bausteine werden - wie in jeder anderen Sprache auch - nach bestimmten Regeln miteinander verknüpft. Daher ist die Gebärdensprache eine "natürliche" Sprache wie andere auch. Mit ihrem Wortschatz und einer differenzierten Grammatik ist sie ebenso leistungsfähig wie Englisch und Französisch. Gehörlose diskutieren in der Gebärdensprache genauso über theologische Themen wie Hörende in der Lautsprache, machen ironische Bemerkungen, vertreten Überzeugungen und erzählen sich Witze. Die Gebärdensprache ist die Muttersprache der Gehörlosen, mit der sie ihrer ganzen Persönlichkeit Ausdruck verleihen können. Somit gehört sie zur Identität der Gehörlosen.

Die Form der Gebärdensprache ist den Möglichkeiten gehörloser Personen perfekt angepasst: Sprechen und Verstehen verlagern sich von Mund und Ohren zu den Händen und Augen der Sprecher/innen. Gesicht, Kopf- und Körperhaltung, sowie Mimik, Mundgestik und Mundbild spielen in den Gebärdensprachen eine wichtige Rolle. Ähnlich wie bei Hörenden Mund und Zunge, werden bei Gehörlosen Gesichtsmimik und Handbewegungen durch das Sprachzentrum des Gehirns gesteuert.

Hörende, die die Gebärdensprache lernen wollen, haben oft Schwierigkeiten, Mimik und Gestik beim Gebärden wiederzugeben. Das liegt unter anderem wohl daran, dass Gesichtsausdruck und Mundgestik in der Lautsprache der hörenden Kultur nur eine geringe Bedeutung haben.

Ausgezeichnete Informationen über gehörlose Menschen und ihre Gebärdensprache einschließlich Online-Schnupperkurs über diese Sprache für Hörende:

www.visuelles-denken.de

Haben diese Web-Seiten Ihre Neugierde oder gar Ihren Wunsch geweckt, die Gebärdensprache selbst zu lernen? In Deutschland bieten mehrere Volkshochschulen die Gebärdensprachkurse an.

Wer sich darüber hinaus auch für die Ausbildung zur GebärdensprachdolmetscherIn interessiert, die als eine lebende Brücke zwischen der Gehörlosenwelt und der hörenden Welt fungieren kann, sei auf folgende Web-Seiten hingewiesen:

Gebärdensprach-Dolmetschen

Gebärdensprachdolmetscher-Ausbildung

Homepages von GebärdensprachdolmetscherInnen

Sich als die GebärdensprachdolmetscherIn zu betätigen, ist auch eine schöne Aufgabe von Gott. Denn sie ermöglicht unter anderem auch den Gehörlosen, den Gottesdienst der hörenden Gemeinden zu besuchen und dort dank dieser Übersetzungstätigkeit das Wort Gottes zu verstehen, oder hörende Prediger zum Wortdienst in die CGGen einzuladen.