Die Lehre von Gott

Teil 4: Das Wesen Gottes: Seine Eigenschaften

Lektion 7: Die Eigenschaften Gottes: Unendlichkeit - Allwissenheit

Lernziele:

  1. Die Eigenschaften unter Punkt "D" und die Unterpunkte 1 - 5 aufzählen.
  2. Die Eigenschaft Allwissenheit definieren und zeigen, weshalb sie ein Gesichtspunkt der Eigenschaft Unendlichkeit ist.
  3. Erklären, weshalb wir sagen können, dass das Wissen Gottes innewohnend ist.
  4. Erklären, weshalb wir sagen können, dass Gott gleichzeitig an mehrere Dinge denken kann.
  5. Fünf Gegenstände des unbegrenzten Wissens Gottes aufzählen
  6. Eine der inneren Einstellungen aufführen, die in einem Gläubigen hervorgebracht werden sollte, wenn er das unendliche Wissen Gottes erkennt.
  7. Eine Aussage ergänzen, die anzeigt, wie die Weisheit Gottes im Zusammenhang mit seiner Allwissenheit steht.

17-1 Wir haben uns vier Eigenschaften angesehen, die verschiedene Aspekte der Unendlichkeit Gottes zeigen:

  • Selbstexistenz,
  • Einheit,
  • Ewigkeit und
  • Allmacht.

Die fünfte Eigenschaft, die die Unendlichkeit Gottes beweist, ist die Allwissenheit. Die Bedeutung der Allwissenheit wird in den folgenden Versen offensichtlich:

Psalm 139,1-4; 147,5b; Römer 11,33; Hebräer 4,13.

Allwissenheit als eine Eigenschaft Gottes bedeutet, dass er alle Dinge  




17-2 Allwissenheit heißt, dass Gott alle Dinge weiß - anders ausgedrückt: er ist in seinem Wissen nicht  




17-3 Die Eigenschaft Allwissenheit hat die Bedeutung, dass Gott alle Dinge weiß und somit in seinem Wissen nicht begrenzt ist. Sie ist eine der Eigenschaften, die die

  (a)  Ewigkeit
  (b)  Allmacht
  (c)  Unendlichkeit

Gottes hervorheben.




17-4 Das meiste menschliche Wissen ist ein Ergebnis einer Reihe von Erfahrungen und Beobachtungen. Anders ausgedrückt: wir fügen unserem Wissen ständig Neues hinzu, während wir durch die Erfahrungen des Lebens gehen. So verhält es sich nicht mit dem Wissen Gottes. Sein Wissen ist innewohnend - das bedeutet: Es ist immer ein Teil seines Wesens gewesen!

Warum wäre es in Anbetracht dessen falsch zu sagen, dass Gott etwas gelernt hat?

  (a)  Weil Gott dafür zu alt ist.
  (b)  Weil Gott immer alles wußte.
  (c)  Weil Gott allmächtig ist.




17-5 Das Wissen, das Gott besitzt, ist innewohnend. Anders ausgedrückt: es ist    ein Teil seines    gewesen.




17-6 Gottes Wissen ist nicht nur innewohnend, sondern er kann auch gleichzeitig an mehrere Dinge denken. Hierunter verstehen wir, dass er alle Dinge weiss - zu ein und derselben Zeit. Der Mensch kann sich in einer Zeitspanne nur auf eine Sache konzentrieren. Gott dagegen weiß von allen Dingen zur gleichen Zeit.

Unten sind zwei Sätze angeführt. Schreiben Sie in den Eingabefeldern entweder innewohnend oder gleichzeitig nieder, um damit den Aspekt des Wissens Gottes zu zeigen, auf den es sich bezieht.
  1. Gott kann jederzeit von den Nöten aller seiner Kinder wissen und für sie sorgen - egal wo sie sich auf der Welt befinden.  

  2. Als der Prophet Elia zu Gott sprach: "die Kinder Israel haben ... deine Altäre zerbrochen und deine Propheten erwürgt; ... und sie wollen mir mein Leben nehmen", da sagte er ihm nicht etwas, was Gott nicht schon wußte.  



17-7 Gottes Wissen ist gleichzeitig, das heißt, dass er alle Dinge zu    und    Zeit weiß.




17-8 Was verstehen Sie unter dem folgenden: "Das Wissen, über das Gott verfügt, ist innewohnend"?

Sein Wissen ist immer ein    seines    gewesen.




17-9 Welche Eigenschaft Gottes kann darin erkannt werden, dass sein Wissen innewohnend und gleichzeitig ist?

  (a)  die Allmacht
  (b)  die Ewigkeit
  (c)  die Allwissenheit




17-10 Sie erinnern sich, dass eines der Argumente für die Existenz Gottes eng mit der Allwissenheit verknüpft ist. Es erklärt, dass der Zweck im Plan des Universums die unendliche    des Schöpfers zeigt. Dies ist als das

  (a)  biblische
  (b)  teleologische
  (c)  kosmologische

Argument bekannt.




17-11 Wir wollen uns die fünf Ziele der Allwissenheit Gottes anschauen. Das erste Ziel können wir im letzten Teil von 1. Korinther 2,11 erkennen. Was weiß Gott gemäß dieses Verses?

  (a)  die Dinge Gottes
  (b)  alles
  (c)  die Menschen




17-12 Da er die "Dinge Gottes" kennt, dürfen wir sagen, dass Gott sich selbst kennt. Der Gläubige kann etwas von Gott wissen, mittels des Wortes Gottes und der Gemeinschaft mit Gott. Doch allein Gott kennt sich selber ganz und gar. Wie Sie sich erinnern, haben wir in diesem Kurs festgestellt, dass Gott in drei Personen offenbar ist: dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Diese Wahrheit kennen wir als die Dreieinigkeit.

Lesen Sie Matthäus 11,27 und Römer 8,27. Wie wird dort erkennbar, dass Gott sich selber kennt?

Der    kennt den    und der    kennt den   , da die Personen der    sich gegenseitig kennen. "Der aber die Herzen erforscht, der weiß, was des Geistes Sinn ist."




17-13 Zuerst also kennt Gott sich   .




17-14 An zweiter Stelle weiß Gott von allem, was existiert. Lesen Sie bitte die folgenden Bibelverse. Schreiben Sie dann nieder, wie diese klarmachen, dass Gott von allem weiß, das existiert.

1. Psalm 147,4 Er kennt   .
2. Matthäus 10,29-30 Er kennt jeden    und weiß sogar die    der Haare auf unserem Kopf.




17-15 Wählen Sie zwei Ziele des Wissens Gottes aus, die wir bis hierher durchgenommen haben:

  (a)  die Engel
  (b)  Gott selbst
  (c)  das Universum
  (c)  Alles, was existiert




17-16 Lesen Sie Psalm 139,1-4. Was erkennen Sie hier als das dritte Ziel des unendlichen Wissens Gottes?

  (a)  das Universum
  (b)  der Engel
  (c)  der Mensch




17-17 Führen Sie die Dinge auf, die Gott vom Menschen weiß, in Zusammenhang mit den folgenden Bibelversen.

1. Psalm 33,13-15:   (a)  sein Sitzen
  (b)  was im Menschen ist
  (c)  sein Herz
  (d)  seine Worte
  (e)  seine Wege
  (f)  sein Gehen
  (g)  sein Liegen
  (h)  seine Gedanken
  (i)  seine Werke
  (j)  sein Stehen

2. Psalm 139,2-4:   (a)  sein Sitzen
  (b)  was im Menschen ist
  (c)  sein Herz
  (d)  seine Worte
  (e)  seine Wege
  (f)  sein Gehen
  (g)  sein Liegen
  (h)  seine Gedanken
  (i)  seine Werke
  (j)  sein Stehen

3. Sprüche 15,11:   (a)  sein Sitzen
  (b)  was im Menschen ist
  (c)  sein Herz
  (d)  seine Worte
  (e)  seine Wege
  (f)  sein Gehen
  (g)  sein Liegen
  (h)  seine Gedanken
  (i)  seine Werke
  (j)  sein Stehen

4. Johannes 2,25:   (a)  sein Sitzen
  (b)  was im Menschen ist
  (c)  sein Herz
  (d)  seine Worte
  (e)  seine Wege
  (f)  sein Gehen
  (g)  sein Liegen
  (h)  seine Gedanken
  (i)  seine Werke
  (j)  sein Stehen





17-18 Gott weiß von Dingen, die möglich sind, obwohl sie niemals geschehen. Lesen Sie 1. Samuel 23,10-13. Was wußte Gott von den Männern in Kegila?

  (a)  Dass sie Saul in die Hände Davids übergeben würden, falls er dort blieb
  (b)  Dass sie David aus den Händen Sauls befreien würden, falls er dort nicht blieb.
  (b)  Dass sie David in die Händen Sauls übergeben würden, falls er dort blieb.




17-19 Übergeben die Männer von Kegila David in die Hände Sauls?    Warum? (Sehen Sie 1. Samuel 23,13).

Weil David    gemäß Gottes Ratschlag.




17-20 Lesen Sie Jesaja 42,9; 46,9-10; Apostelgeschichte 15,15-18. Gott kennt nicht nur die    und die Gegenwart, sondern auch die   .




17-21 Gott kennt die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, weil er alle Zeitalter als ein ewiges    sieht.




17-22 Zählen Sie die fünf Ziele des unendlichen Wissens Gottes auf, die wir studiert haben:

1.
2.
3.
4. Dinge, die     sind, obwohl sie  
5. die     , die      und die  




17-23 Gott weiß alles vom Menschen, was es von ihm zu wissen gibt. Er weiß auch alles von dem, was existiert; deshalb sagen wir, dass er die nachstehende Eigenschaft besitzt:  




17-24 Die Erkenntnis, dass Gott allwissend ist, sollte im Gläubigen drei wichtige Reaktionen hervorrufen.

Welche Reaktionen sollten die folgenden Gesichtspunkte seiner Allwissenheit in uns hervorrufen?

1.   Da Gott alles weiß, ist sein Wille für uns das Beste, somit sollten wir
  (a)  nur die Anerkennung von Gott her suchen und auf sein Lob und seine Belohnung warten.
  (b)  bereit und bestrebt sein, seinen Willen zu tun.
  (b)  uns sicher sein, dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen ihm gefallen. Falls es Sünde in unserem Leben gibt, sollten wir sie bekennen.

2.   Gott weiß alles, was wir tun, sagen und sogar denken; deshalb sollten wir
  (a)  nur die Anerkennung von Gott her suchen und auf sein Lob und seine Belohnung warten.
  (b)  bereit und bestrebt sein, seinen Willen zu tun.
  (b)  uns sicher sein, dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen ihm gefallen. Falls es Sünde in unserem Leben gibt, sollten wir sie bekennen.

3.   Obwohl die Menschen uns manchmal falsch behandeln oder unseren Dienst für den Herrn nicht schätzen, so weiß Gott doch von allem. Er wird unsere Bemühungen zu seiner Zeit belohnen; darum sollten wir
  (a)  nur die Anerkennung von Gott her suchen und auf sein Lob und seine Belohnung warten.
  (b)  bereit und bestrebt sein, seinen Willen zu tun.
  (b)  uns sicher sein, dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen ihm gefallen. Falls es Sünde in unserem Leben gibt, sollten wir sie bekennen.




17-25 Die Weisheit Gottes hängt folgendermaßen mit seiner Allwissenheit zusammen: Seine Weisheit besteht darin, dass er sein unendliches Wissen gebraucht, um die besten Ziele (Vorsätze) darzulegen und dabei die besten Mittel zu wählen, um sie zu erreichen.

Wie wirkt die Weisheit Gottes in Zusammenhang mit seinem Willen für unser Leben?

Er kennt das beste    für unser Leben und die besten   , um dieses    zu erreichen.




17-26 Die Weisheit Gottes besteht darin, dass er sein unendliches Wissen gebraucht, um die besten    darzulegen und dabei die besten    zu wählen, um sie zu erreichen.




Testaufgaben

T17-1 Füllen Sie den folgenden Teil unseres Überblicks über die Eigenschaften Gottes aus:





T17-2 Was verstehen wir unter Allwissenheit als eine Eigenschaft Gottes?

  (a)  Gott ist allmächtig.
  (b)  Gott weiß alle Dinge.
  (c)  Gott ist ein ewiges Wesen.




T17-3 Was verstehen Sie unter dem folgenden: "Das Wissen, über das Gott verfügt, ist innewohnend"?

Sein Wissen ist immer ein    seines    gewesen.




T17-4 Zählen Sie die fünf Ziele des unendlichen Wissens Gottes auf, die wir studiert haben:

1.
2.
3.
4. Dinge, die     sind, obwohl sie  
5. die     , die      und die  




T17-5 Geben Sie eine der inneren Einstellungen an, die im Gläubigen erzeugt werden sollten durch das unendliche Wissen Gottes:

1.   Da Gott alles weiß, ist sein Wille für uns das Beste, somit sollten wir
  (a)  nur die Anerkennung von Gott her suchen und auf sein Lob und seine Belohnung warten.
  (b)  bereit und bestrebt sein, seinen Willen zu tun.
  (b)  uns sicher sein, dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen ihm gefallen. Falls es Sünde in unserem Leben gibt, sollten wir sie bekennen.

2.   Gott weiß alles, was wir tun, sagen und sogar denken; deshalb sollten wir
  (a)  nur die Anerkennung von Gott her suchen und auf sein Lob und seine Belohnung warten.
  (b)  bereit und bestrebt sein, seinen Willen zu tun.
  (b)  uns sicher sein, dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen ihm gefallen. Falls es Sünde in unserem Leben gibt, sollten wir sie bekennen.

3.   Obwohl die Menschen uns manchmal falsch behandeln oder unseren Dienst für den Herrn nicht schätzen, so weiß Gott doch von allem. Er wird unsere Bemühungen zu seiner Zeit belohnen; darum sollten wir
  (a)  nur die Anerkennung von Gott her suchen und auf sein Lob und seine Belohnung warten.
  (b)  bereit und bestrebt sein, seinen Willen zu tun.
  (b)  uns sicher sein, dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen ihm gefallen. Falls es Sünde in unserem Leben gibt, sollten wir sie bekennen.




T17-6 Die Weisheit Gottes besteht darin, dass er sein unendliches Wissen gebraucht, um die besten    darzulegen und dabei die besten    zu wählen, um sie zu erreichen.




T17-7 Vergessen Sie nicht, dass die Eigenschaften Gottes    des göttlichen Wesens sind.




Schreiben Sie auswendig Lukas 1,37 nieder:
 



  Für die nächste Lektion lernen Sie bitte den ersten Satz von Hebräer 4,13 auswendig. Wiederholen Sie auch den Überblick der Eigenschaften, die wir bislang durchgenommen haben. Sie werden den Überblick bis Punkt "D" am Ende der nächsten Lektion ausfüllen müssen.