Die Lehre von Gott

Teil 7: Gott, der Vater

Lektion 1: Das Verhältnis von Gott, dem Vater, zu Gott, dem Sohn

Lernziele:

  1. Die zwei Personen oder Personengruppe nennen, von denen der Vater die erste Person der Dreieinigkeit ist.
  2. Anführen, in welchem Zeitraum ein Vater-Sohn-Verhältnis zwischen der ersten Person und zweiten Person der Dreieinigkeit existiert hat.
  3. Zwei biblische Beweise ergänzen, die aussagen, dass Christus nicht der Sohn Gottes wurde mittels Inkarnation.
  4. Die Einstellung des Sohnes Gottes zum Vater beschreiben
  5. Zwei Beweise anführen, die die bereitwillige Ergebenheit des Sohnes dem Vater gegenüber zeigen.
  6. Eine Aussage ergänzen, die klarmacht, wie sich Christi Beziehung zum Vater von unserer Beziehung als Kinder Gottes zu ihm unterscheidet.

31-1 Im letzten Abschnitt unseres Kurses über die Lehre von Gott wollen wir nun das Verhältnis der ersten Person der Dreieinigkeit zum Sohn Gottes und zum Gläubigen durchnehmen. Wir haben schon die Eigenschaften Gottes, des Vaters, besprochen und auch einige seiner Werke.

Wenn wir vom Verhältnis zwischen Vater und Sohn reden, so müssen wir daran denken, dass der Vater, Sohn und Heiliger Geist ein Gott sind. Wir lernten in der Lektion über die Dreieinigkeit, dass:

Das göttliche    , welches     und     ist, wird in drei     Personen    : in    ,      und    .




31-2 Wir sahen außerdem, dass die drei Personen der Dreieinigkeit    an demselben göttlichen Sein.




31-3 Vergessen Sie nicht, dass das Wort "Sein" folgende Bedeutung hat: das, was das    von irgendetwas oder jemand ausmacht.




31-4 In Epheser 3,14 lesen wir vom Verhältnis zwischen Vater und Sohn. Die Vater-Sohn-Beziehung, die zwischen Gott, dem Vater, und Gott, dem Sohn besteht, deutet nicht darauf hin, dass eine Beziehung vor der anderen existierte (wie in einer menschlichen Familie), weil beide Personen    sind.




31-5 Ebenso gab es auch nie eine Zeit, in der die zweite ewige Person der Dreieinigkeit der Sohn des Vaters wurde. Es ist ein ewiges Verhältnis, welches der Sohn immer mit dem Vater erhalten hat.

Einige meinen, dass Christus der Sohn Gottes durch die Inkarnation wurde. Die Bibel lehrt uns jedoch, dass Christus der Sohn Gottes war, bevor er in Bethlehem geboren wurde - selbst von Ewigkeit her.

Welcher Gedanke deutet in jeder der nachstehenden Bibelstellen darauf hin, dass Christus der Sohn Gottes war, bevor er zur Erde kam?

Johannes 3,16-17       Römer 8,3       Galater 4,41       1. Johannes 4,14

  (a)  Gott erschuf seinen Sohn.
  (b)  Gott erhöhte seinen Sohn.
  (c)  Gott sandte seinen Sohn auf die Erde.




31-6 Die Tatsache, dass Gott seinen Sohn sandte, zeigt, dass Christus bereits der Sohn Gottes vor seiner Menschwerdung war.

Einen zweiten Beweis derselben Wahrheit finden wir im Hebräerbrief. Dort werden eine Verheißung und ein Eid erwähnt, die der zweiten Person vor ihrer Menschwerdung gegeben wurde. Es ist klar, dass die Verheißung und der Eid an den Sohn gerichtet sind.

Ergänzen Sie die Verheißung, die dem Sohn gemäß Hebräer 1,8 gegen wird und dem Eid, der ihm gemäß Hebräer 7,21+28 geschworen wird.
1.   Verheißung:   Sein Thron werde von    zu    bestehen.
2.   Eid: Er ist ein Priester in    nach der Ordnung   .





31-7 Wählen Sie die richtige Antwort aus:

Der Eid und die Verheißung wurden dem Sohn

  (a)  vor
  (b)  nach

seiner Menschwerdung gegeben.




31-8 Es ist ein Irrtum, wenn man behauptet, dass Christus der Sohn Gottes wurde durch die

  (a)  Inkarnation
  (b)  Erhöhung
  (c)  Auserwählung




31-9 Als Beweis dafür, dass Christus nicht der Sohn Gottes durch die Menschwerdung wurde, lehrt uns die Bibel folgendes:
  1. Gott    seinen Sohn auf die Erde.
  2. Gott legte ein    und einen Eid dem Sohn gegenüber ab; vor dessen Menschwerdung.





31-10 Die Einstellung des Gottessohnes zum Vater ist bereitwilliger Gehorsam. Der bereitwillige Gehorsam des Gottessohnes gegenüber dem Vater wird in den unten angegebenen Versen erkennbar. Ergänzen Sie den biblischen Beweis dieses Gehorsams, den Sie in jedem Vers finden:

1.   Johannes 5,30:   Er sucht den    des Vaters
2. Johannes 8,28: Er spricht das, was der Vater ihn    hat
3. Johannes 8,29: Er tut das, was dem Vater  
4. Johannes 8,49: Er    seinen Vater




31-11 Der biblische Beweis für den bereitwilligen Gehorsam des Sohnes gegenüber dem Vater kann in zwei Punkten zusammengefasst werden:

  1. Christus tat den    seines Vaters.
  2. Christus    seinen Vater.



31-12 Wie lange hat ein Vater-Sohn-Verhältnis zwischen der ersten und der zweiten Person der Dreieinigkeit bestanden?

  (a)  manchmal
  (b)  seit der Menschwerdung Jesu Christi
  (c)  immer (ewig)




31-13 Ist es richtig, wenn man sagt, dass Christus der Sohn Gottes durch die Menschwerdung (Inkarnation) wurde?

  (a)  Ja
  (b)  Nein




31-14 Lesen Sie Kolosser 1,3 und Johannes 1,12. Die erste Person der Dreieinigkeit ist gemäß dieser Bibelstellen der Vater gegenüber

1.      Kolosser 1,3
2.      Johannes 1,12




31-15 Christus ist in einem besonderen Sinne der Sohn Gottes; seine Beziehung als Sohn des Vaters ist unterschiedlich von unserer Beziehung als Kinder Gottes. Welches Wort in Johannes 1,18 und 3,16 zeigt diesen Unterschied?

  (a)  Macht
  (b)  eingeborenen
  (c)  Liebe




31-16 Lesen Sie Lukas 1,34-35. Christus ist der eingeborene Sohn Gottes, weil der Heilige Geist auf die Jungfrau Maria kam und in deren menschlichen Leib den Herrn formte. Seine Geburt war einzigartig und einmalig. Das Verhältnis Christi zum Vater ist in dem Maße anders als unser Verhältnis zum Vater.

Jesus Christus ist der ewige Sohn Gottes und ist eins mit dem Vater; der Gläubige ist jemand, der von Gott geschaffen wurde, und zum Sohn wird durch die geistliche "neue Geburt".

Wählen Sie die richtige Antwort aus:

Jesus Christus ist:  
Der Gläubige ist:




31-17 Schauen Sie sich nochmals die richtige Antwort im vorigen Lernabschnitt an. Sie erklärt den Unterschied zwischen der Beziehung Christi zum Vater und unserem Verhältnis zum Vater als Söhne (Kinder) Gottes. Bitte ergänzen Sie den Satz, dass der Vater und der Sohn Anteil an demselben göttlichen Sein haben.

"ist    mit dem Vater"




31-18 Welcher Ausdruck desselben Satzes (31-15) zeigt uns, dass Christus nicht der Sohn Gottes "wurde", wie wir Söhne (Kinder) Gottes werden?

"Christus ist der    Sohn Gottes"




31-19 Die Bibel spricht von der ersten Person der Dreieinigkeit als dem Vater von




Testaufgaben

T31-1 Wie lange hat ein Vater-Sohn-Verhältnis zwischen der ersten und der zweiten Person der Dreieinigkeit bestanden?

  (a)  manchmal
  (b)  seit der Menschwerdung Jesu Christi
  (c)  immer (ewig)




T31-2 Es ist ein Irrtum, wenn man behauptet, dass Christus der Sohn Gottes wurde durch die

  (a)  Inkarnation
  (b)  Erhöhung
  (c)  Auserwählung




T31-3 Als Beweis dafür, dass Christus nicht der Sohn Gottes durch die Menschwerdung wurde, lehrt uns die Bibel folgendes:
  1. Gott    seinen Sohn auf die Erde.
  2. Gott legte ein    und einen Eid dem Sohn gegenüber ab; vor dessen Menschwerdung.



T31-4 Die Einstellung des Sohnes gegenüber dem Vater ist die des bereitwilligen   .




T31-5 Ergänzen Sie den Beweis für die bereitwillige Unterordnung des Sohnes unter den Vater:

  1. Christus erfüllte    des Vaters.
  2. Christus    den Vater.



T31-6 Christus ist der     und ist     mit dem Vater; der Gläubige ist jemand, der von Gott    , und zum Sohn wird durch die geistliche    .




Schreiben Sie auswendig Hebräer 11,3 nieder:
 



  Lernen Sie bitte für die nächste Lektion Johannes 1,12 auswendig.