Die Lehre von Gott

Teil 2: Die Existenz Gottes

Lektion 2: Die Existenz Gottes (Fortsetzung)

Lernziele:

  1. Die ersten vier Argumente für die Existenz Gottes aufzählen.
  2. Die christologischen, kosmologischen und teleologischen Argumente erklären, die die Existenz Gottes beweisen.
  3. Erklären, was jedes dieser Argumente über das Wesen (den Charakter) Gottes offenbart.

6-1 Wir wiederholen fünf Argumente, die den Beweis für die Existenz Gottes erbringen. Es sind folgende:
  • das biblische Argument,
  • das christologische Argument,
  • das kosmologische Argument,
  • das teleologische Argument und
  • das anthropologische Argument.
In dieser Lektion werden wir das Studium der Argumente (Beweisführungen) für die Existenz Gottes fortsetzen. In letzter Lektion studierten wir zunächst das
 Argument.  


6-2 Welchen Wert haben diese Argumente für die Existenz Gottes? Wählen Sie die richtige Antwort:

  1.   (a)  sie vermehren unser Bibelwissen.
      (b)  sie erweitern unseren Horizont.
      (c)  sie festigen unseren Glauben.



  2.   (a)  sie ermöglichen uns, den anderen die Liebe Gottes zu zeigen.
      (b)  sie helfen uns, die Existenz Gottes den anderen zu zeigen.
      (c)  sie lassen uns die Allmacht Gottes spüren.



6-3 Wir werden jetzt die zweite Beweisführung betrachten:

Das christologische Argument

. (Das Wort "christologisch" bezieht sich auf die Lehre von Christus, welches in sich ein Studium ist.) Das christologische Argument zeigt: Die Person, das Werk und der Einfluss Christi in der Welt bestätigen, dass Christus Gott ist - Daher existiert Gott.

Unten sind sechs Offenbarungen der Person, des Werkes und des Einflusses Christi aufgeführt, die den Beweis für die Existenz Gottes erbringen. Schreiben Sie "Person", "Werk" oder "Einfluss" in das Eingabefeld. (Es wird Ihnen helfen, daran zu denken, dass das Werk Christi etwas ist, was er tut und die Person Christi das, was er ist.

1. Die (Ein-)Wirkung der Gemeinde   
2. Die Wunder Christi, die seine göttliche Kraft demonstrieren.   
3. Die Lehren Christi, die seine unbegrenzte Intelligenz zeigen.   
4. Das vollkommene Leben Christi, das seinen göttlichen Charakter erkennen läßt.   
5. Die Auferstehung von den Toten   
6. Das veränderte Leben der Nachfolger Christi   



6-4 Es ist logisch, dass die Person, das Werk und der Einfluss Christi die Existenz Gottes manifestieren sollte, da Jesus Christus selber
 ist.  


6-5 Lesen Sie in den folgenden Versen das Zeugnis von Menschen, die Christus sahen und seine Werke bezeugen können:

  • Matthäus 16,16,
  • Johannes 1,49
  • Johannes 4,28+29+41+42
  • Lukas 9,42-43


Als diese Menschen Jesus und seine Werke sahen, wie lautete ihr Zeugnis über ihn?

  (a)  Jesus ist ein Mensch wie wir.
  (b)  Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes, der Erlöser der Welt.
  (c)  Jesus ist ein Engel.




6-6 Die einzige logische Erklärung der    , des    und des  Christi in der Welt ist, dass Christus Gott ist.


6-7 Das christologische Argument sagt, dass Christus existiert und Gott ist; deshalb
   


6-8 Wir studieren gerade das
 Argument für die Existenz Gottes.  


6-9 Das christologische Argument behauptet, dass die    , das    und der    Christi in der Welt zeigt, dass Christus    ist und  


6-10 Das christologische Argument weist auf mindestens zwei Wahrheiten über Gottes Wesen hin: das Kommen Christi in diese Welt und sein stellvertretender Tod für den Sünder veranschaulicht die

  (a)  Wahrheit
  (b)  Macht
  (c)  Liebe

Gottes; die Wunder Christi waren ein Beweis für die

  (a)  Wahrheit
  (b)  Macht
  (c)  Liebe




6-11 In der Person und im Werk Christi sehen wir die Liebe und Macht
 bewiesen.  


6-12 Das dritte Argument ist:

Das kosmische Argument

Das Wort "kosmologisch" stammt von dem griechischen Wort "Kosmos" ab, es bezieht sich auf das Universum. Wir haben schon gelernt, dass beim Ausdruck "Universum" alles das gemeint ist, was Gott
 hat.  


6-13 Das kosmologische Argument basiert auf dem prinzip von Ursache und Wirkung. Unter Wirkung verstehen wir etwas, was das Ereignis einer Ursache ist. Die Ursache muss etwas Reales (Wirkliches) sein; sie muss auch entsprechende Kraft für die Auswirkung haben. Ein Beispiel dazu: eine Ameise könnte nicht die ursache für die Wirkung sein, dass ein großer Felsen zerbricht. Die angemessene Ursache für eine solche Auswirkung könnte vielmehr die Explosion einer Sprengladung Dynamit sein.

Das kosmologische Argument behauptet: Jede Wirkung erfordert eine wahre Ursache mit entsprechender Kraft, die diese Wirkung hervorruft; das Universum ist eine Wirkung, deren Ursache nur

  (a)  ein Urknall
  (b)  Gott
  (c)  eine Kollision zweier Universen

sein kann.




6-14 Lesen Sie 1. Mose 1,1; Hebräer 3,4; 11,3. Das Universum hat nicht immer existiert - Gott schuf es aus dem
   


6-15 Das Argument, welches das Prinzip von Ursache und Wirkung als Grundlage hat, nennt man das

  (a)  kosmologische
  (b)  christologische
  (c)  biblische

Argument.




6-16 Jede Wirkung verdankt ihr Dasein einer vorausgegangenen Ursache. Bevor irgend etwas existieren konnte, mußte die erste Ursache gewesen sein, die aus sich selbst existiert.
Welcher Hauptname Gottes im Alten Testament offenbart Gott als den "Selbstexistierenden"?

  (a)  Elohim
  (b)  Adonai
  (c)  Jehova




6-17 Das kosmologische Argument bestätgt die Existenz Gottes, wenn sie aussagt: jede Wirkung erfordert die reale (wirkliche)     mit entsprechender Kraft, diese Wirkung hervorzurufen. Das   ist eine Wirkung, deren     nur Gott gewesen sein konnte.


6-18 Sie erinnern sich, dass jedes Argument etwas vom Wesen Gottes zeigt. Die Tatsache, dass Gott die Ursache dafür ist, dass das Universum ins Dasein kam, kennzeichnet ihn als den All-
   


6-19 Bis jetzt haben wir soweit die folgenden Argumente für die Existenz Gottes studiert:

1.  das    Argument
2.  das    Argument
3.  das    Argument




6-20 Hier das vierte Argument für die Existenz Gottes:

4. Das teleologische Argument

Alles, was geschaffen ist, weist darauf hin, dass es für einen besonderen Zweck geplant (bestimmt) wurde. Da dieser Plan in allen geschaffenen Dingen in Vollkommenheit zu erkennen ist, muss der, der sie geplant hat, über eine unbegrenzte Intelligenz verfügen. Der Planer konnte also nur
  gewesen sein.  


6-21 Der Beweis für die Existenz Gottes ist in der Tatsache zu finden, dass das Universum für einen bestimmten Zweck geplant wurde - dieser Gedankengang ist als das

  (a)  kosmologische
  (b)  biblische
  (c)  teleologische




6-22 Das teleologische (Bitte beachten: es heißt nicht "theologisch") Argument sagt, dass das Universum von einem geschaffen sein muss, der eine unbegrenzte Intelligenz besitzt, da die ganze Schöpfung beweist, dass sie für einen besonderen
 wurde.  


6-23 Als Beispiel für den besonderen Zweck der Schöpfung wollen wir nur einmal an den menschlichen Körper denken. Jedes Organ und Glied des menschlichen Körpers hat eine spezielle Funktion, die zum Wohlergehen der ganzen Person beiträgt. Führen Sie andere Beispiele der Schöpfung an, die die unbegrenzte Intelligenz des Schöpfers offenbaren:

  (a)  die Galaxien, die Sterne
  (b)  das Sonnensystem mit ihren Planeten
  (c)  die Mineralkristalle
  (d)  Pflanzen, Blumen, Samen
  (e)  Atome, Moleküle
  (f)  der Erdklumpen




6-24 Jedes Argument zeigt etwas vom Wesen Gottes. Ein Merkmal Gottes, welches wir im teleologischen Argument erkennen, ist seine unbegrenzte     - zu sehen in der zielvollen Planung des Universums.




Testaufgaben

T6-1 Bis jetzt haben wir soweit vier Argumente für die Existenz Gottes studiert:

1.  das    Argument
2.  das    Argument
3.  das    Argument
4.  das    Argument




T6-2 Das christologische Argument behauptet, dass die    , das    und der    Christi in der Welt zeigt, dass Christus    ist und  




T6-3 Das christologische Argument veranschaulicht die    Gottes zu uns; die Wunder Christi waren ein Beweis für die     Gottes.




T6-4 Das kosmologische Argument sagt aus, dass jede Wirkung eine reale     mit entsprechender Kraft, diese Wirkung hervorzuheben, erfordert. Das    ist eine Wirkung, deren    nur Gott gewesen sein konnte.




T6-5 Das kosmologische Argument zeigt, dass Gott
  ist.




T6-6 Das teleologische Argument sagt, dass das Universum von Einem geschaffen sein muss, der eine unbegrenzte Intelligenz besitzt, da die ganze Schöpfung beweist, dass sie für einen
  wurde.




T6-7 Das kennzeichnende Merkmal Gottes im teleologischen Argument sehen wir in seiner unendlichen
 .




Lernen Sie den ersten Satz von Hebräer 11,3 für die nächste Lektion.